BERLINS ZUKUNFT : Ein erster Blick ins Jahr 2030

Auftakt. Wie soll Berlin in 20 Jahren aussehen? Wie kann man eine dynamisch wachsende Stadt lebenswert gestalten? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt eines Werkstattgesprächs, zu dem der Senat am Freitagabend ins Deutsche Technikmuseum eingeladen hatte. Damit startete die Verwaltung einen Bürgerdialog über ein Stadtentwicklungskonzept. Unter dem Leitmotiv „Stadtforum 2030“ sollen in den nächsten Monaten die von verschiedenen Senatsverwaltungen zusammengetragenen Daten zu Demografie, Wirtschaft, Wissenschaft, Bildung, Wohnen und Verkehr im Laufe der kommenden Monate diskutiert werden.

Bau-Ausstellung. Zur ersten Gesprächsrunde wurden mehr als 100 Repräsentanten des öffentlichen Lebens gebeten. Mit ihrer persönlichen Ansprache sollen nicht nur die Institutionen eingebunden werden, für die die Eingeladenen stehen, sondern auch die Bürgergesellschaft als Basis der Demokratie. Eine Internationale Bauausstellung, die IBA 2020, soll aufzeigen, wie sich Berlin entlang der großen Verkehrsachsen entwickeln kann. Damit wird eine Anregung aufgegriffen, die der TU-Stadtplaner Harald Bodenschatz erstmals in einem Beitrag für den Tagesspiegel vorgestellt hatte. Der Tagesspiegel wird das „Stadtforum 2030“ begleiten. -apz

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