Berlin : Besser als Thomas Edison

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DIE TRADITION

Das traditionsreichste Berliner Beleuchtungsunternehmen ist Osram. Vor 100 Jahren wurde die Marke beim Kaiserlichen Patentamt angemeldet. Der Name setzt sich aus den Wörtern Osmium und Wolfram zusammen – den Materialien, aus denen der Faden in der Glühbirne besteht. Mit dem stabileren Metalldraht hatte Carl Auer von Welsbach die Erfindung von Thomas Edison weiterentwickelt. Die strahlende Glühbirne ist seitdem das Logo der weltweit agierenden Firma.

DAS UNTERNEHMEN

Der Firmensitz von Osram ist in München. Berlin ist jedoch der größte von acht deutschen Standorten. Hier sind 1700 Menschen beschäftigt, weltweit sind es 38 000. Der Konzernumsatz liegt bei 4,3 Milliarden Euro. Mittlerweile ist Osram eine hundertprozentige Siemenstochter. Im Berliner Werk werden

Speziallampen für Kraftfahrzeuge und optische Geräte, für Film- und Schaufensterbeleuchtung produziert. Osram beliefert Kunden in 150 Ländern weltweit.

DIE PRODUKTE

Osram ist neben Philips der weltgrößte Lichthersteller. Aber nur noch drei Prozent des Umsatzes werden mit Glühbirnen gemacht. Wesentlich an Bedeutung gewonnen hat die Produktion von optoelektronischen Halbleitern wie Leuchtdioden. Jedes Jahr investiert das Unternehmen etwa fünf Prozent des Umsatzes in Forschung und Entwicklung von neuen Lichtquellen. Auch das Geschäft mit Energiesparlampen ist ein wichtiger Bestandteil des Umsatzes. hez

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