Berlin : Besser mischen

Entwickelt sich Berlin irgendwann zur Stadt der Ausländerghettos?

„Ich befürchte, dass sich bestimmte räumliche, soziale Milieus verfestigen könnten“, sagt Carla Weinhardt. Von Ausländerghettos könne man noch nicht sprechen. Sie könne aber verstehen, wenn Migranten sich in bestimmten Wohngegenden konzentrieren, weil sie sich ihrem Kulturkreis dadurch noch sehr verbunden fühlen. „Die tägliche Diskriminierung, mit der gerade Migranten in Berlin konfrontiert werden, muss enden“, meint die 21-Jährige. Sonst sei es möglich, dass Perspektivlosigkeit mit Gewalt kompensiert werde. „Wir brauchen eine bessere Durchmischung“, fordert Weinhardt deshalb. Sie sehe Handlungsbedarf für eine soziale Wohnpolitik. Migranten müssten sich Wohnungen in anderen Gegenden eben auch leisten können. sny

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