Berlin : Besucherrekord im Tierpark - dank kleiner Elefanten 1,4 Millionen Gäste 1999

Der schöne Sommer und der Elefantennachwuchs haben dem Tierpark Friedrichsfelde im vergangenen Jahr einen Boom beschert. Die Geburt der Afrikanischen Elefanten Matibi und Tutume im Januar und April 1999 hatte maßgeblichen Anteil an der Rekordzahl von über 1,4 Millionen Besuchern, berichtete der Tierpark am Mittwoch in seiner Jahresbilanz.

Dagegen verzeichneten der Zoologische Garten (minus ein Prozent) und das benachbarte Aquarium (minus 6,5 Prozent) einen leichten Besucherrückgang von knapp 2,6 auf fast 2,5 Millionen. Dort gibt es allerdings für das Jahr 2000 gute Aussichten. Schließlich feierte der Zoo vor einigen Wochen die Geburt des Elefanten Kiri. Außerdem lockt das neue Hai-Becken seit Dezember.

Insgesamt seien Zoo und Tierpark "nach wie vor mit ihren jährlich rund vier Millionen Gästen die am häufigsten besuchten Tiergärten weltweit", hieß es in der gemeinsamen Bilanz. Genau 3 904 136 Besucher besuchten 1999 beide Berliner Tiergärten.

Die Tierbestände wurden durch wertvolle Zuchterfolge ergänzt. So kamen im Zoo unter anderem Pferdeantilopen, Moschustiere, Ringelschwanz-Mungos und südamerikanische Jaguare zur Welt. Im Aquarium wurden Nilkrokodile, Leopardgeckos, Kragenechsen und Abgottschlangen geboren. Der Tierpark Friedrichsfelde freute sich - neben den beiden Elefanten - über Nachwuchs bei Schneeleoparden, Uganda-Giraffen, Pelikanen und Kappengeiern. Außerdem zogen viele ausgewachsene Tiere - vom Schweinshirsch über Bleßböcke und Perückentokos - neu in den Tiergärten ein.

Im vergangenen Jahr wurden wichtige Bauprojekte beendet, hieß es. Die Tierpark Berlin-Friedrichsfelde GmbH erzielte gut 7,5 Millionen Mark Einnahmen aus Eintrittsgeldern, die Zoologischer Garten Berlin AG gut 13,3 Millionen Mark.

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