Berlin : Betrug im Amt – kein Einzelfall

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Immer wieder kommt es vor, dass Beamte und Verwaltungsangestellte ihre Macht ausnutzen, um sich Vorteile zu verschaffen. Hier ein paar Beispiele:

März 2001: Ein Mitarbeiter des Hochbauamts wird vom Dienst suspendiert. Er soll Aufträge zu überhöhten Preisen erteilt zu haben. Dabei soll ein Schaden von mehreren Zehntausend Mark entstanden sein.

Juli 2001: Gegen die Leiterin des Amtes für Wirtschaft und Liegenschaften in Marzahn wird wegen Korruptionsverdachts ermittelt. Sie soll Provision für die Vermittlung von Existenzgründern an eine Unternehmensberatung kassiert haben.

Oktober 2001: Die Staatsanwaltschaft durchsucht Büros und Wohnungen von 25 Mitarbeitern der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung wegen Korruptionsverdachts. Sie sollen für die Vergabe von Aufträgen von Firmen mit Gefälligkeiten bestochen worden zu sein. Dabei ging es unter anderem um Logenkarten für das Sechstagerennen, Tickets für die Expo, Theater und Restaurantbesuche, Dampferfahrten sowie Weihnachtsgeschenke. Die Staatsanwaltschaft ermittelte in 26 Fällen.

November 2002: Prozess gegen acht Polizisten, die mit fingierten Arztrechnungen 600000 Euro ergaunerten. Tsp

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