• Bezirk hat über Großbordell entschieden Schönebergs Baustadtrat gibt Donnerstag Auskunft

Berlin : Bezirk hat über Großbordell entschieden Schönebergs Baustadtrat gibt Donnerstag Auskunft

Kommt das Großbordell in Schöneberg-Nord oder nicht? Eigentlich wollte das Bezirksamt schon Ende vorigen Jahres eine Entscheidung über das geplante Etablissement an der Potsdamer Straße Ecke Kurfürstenstraße fällen. Nun teilte Baustadtrat Bernd Krömer (CDU) mit: Am Donnerstag werde er auf einer Pressekonferenz bekannt geben, wie das Bezirksamt über den Antrag entschieden hat. Vorher wolle er sich nicht dazu äußern.

Doch es kursieren bereits Gerüchte, dass der Antrag des privaten Investors, in dem ehemaligen Wegert-Haus ein 40-Zimmer-Bordell einzurichten, nicht genehmigt werde. In dem Gebäude befindet sich derzeit das „LSD“-Sexkaufhaus. Das Laufbordell sollte in die drei obersten Etagen des Hauses einziehen. Als die Pläne im Herbst vorigen Jahres bekannt wurden, hatten sich Anwohner, Kita-Mitarbeiter und das Quartiersmanagement zusammengeschlossen und Unterschriften gegen das geplante Großbordell ge- sammelt. Rund 6000 Unterschriften sollen zusammengekommen sein, sagte Jörg Krohmer vom Quartiersmanagement (QM) Tiergarten-Süd gestern. Die Anwohner befürchteten, dass der Kiez durch das geplante Laufbordell „noch mehr leidet“, sagt Krohmer. Die Lage in der Gegend rund um den seit Jahrzehnten bestehenden Straßenstrich an der Kurfürstenstraße habe sich verändert, seit sich vor einem Jahr dort vor allem osteuropäische Prostituierte unters Volk gemischt hätten. „Sie gehen sehr aggressiv auf die Männer zu“, sagt Krohmer. Die Anwohner befürchten, dass ein Großbordell dazu beitragen würde, dass sich die Situation auf dem Straßenstrich weiter verschlimmere. tabu

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