• Buergermedaille

    Unter Nachbarn

    Michael Kossow, Mitbegründer des Keramik-Museums Berlin (in der Bildmitte mit Bezirksbürgermeister Reinhard Naumann und BVV-Vorsteherin Annegret Hansen).

    Von Tassen, Kannen und Tellern über Vasen bis hin zu Kunstwerken oder Musikinstrumenten reicht das Spektrum der Ausstellungen im Keramik-Museum Berlin, das 1990 gegründet wurde und seit 2004 das älteste erhaltene Charlottenburger Bürgerhaus an der Schustehrusstraße 13 nutzt. Michael Kossow leitet ehrenamtlich den mehr als 300 Mitglieder starken Förderverein. Er ist nicht der Museumsdirektor (die Geschäfte führt Heinz-Joachim Theis), stellt aber mit Theis und dem Verein die Ausstellungen zusammen – und hat manche erst ermöglicht, indem er Exponate aus seiner privaten Sammlung beisteuerte. An Wochenenden verkauft er oft auch Eintrittskarten. Das gemeinnützige Museum zeigt vor allem Keramiken aus dem 19. und 20. Jahrhundert, aktuell aber auch deutlich ältere chinesische und koreanische Gefäße für Teezeremonien.

    Für seine Verdienste erhielt Kossow am Donnerstag die Bürgermedaille des Bezirks. Bürgermeister Reinhard Naumann und BVV-Vorsteherin Annegret Hansen (beide SPD) zeichneten ihn im Rathaus aus. Außerdem wurden zwei weitere Medaillen verliehen. Eine ging an Winfried Bruder, der sich seit Langem für Menschen mit Behinderungen einsetzt – früher in leitender Funktion in Landesämtern, jetzt beim Sozialverband Berlin-Brandenburg. Kirsten Fedler wurde geehrt, weil sie Kindern und Erwachsenen bei der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) das Schwimmen beibringt und schon seit ihrer Kindheit beim Wasserrettungsdienst geholfen hat.

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von Cay Dobberke tagesspiegel
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Cay Dobberkes Tipp für Sie

Neuer Lietzensee-Krimi – wir verlosen Exemplare. Auf einer Bank im Lietzenseepark wird eine ermordete ältere Dame entdeckt – und eine der Spuren führt ausgerechnet in den viel gelobten Anwohnerverein „Bürger für den Lietzensee“, der seit 2004 das Grün pflegt (und zu den Stammteilnehmern der Tagesspiegel-Ehrenamtsaktion „Gemeinsame Sache“ gehört). Wie in jedem guten Krimi ist am Ende natürlich einiges anders als es anfangs scheint. „Wilde Zeiten am Lietzensee“, heißt der neue Roman von Irene Fritsch, die im Kiez wohnt und sich im Bürgerverein engagiert.  Es geht um den sechsten und letzten Fall der Hobbydetektivin und Musiklehrerin Anna. Sie findet heraus, dass der Mord etwas mit den 1970er Jahren am Lietzensee, einer damaligen WG, linksradikalen Aktivitäten und Stasi-Kontakten zu tun hat. Das spannende Buch bietet viel Lokalkolorit (textpunktverlag edition Berlin, 12,80 Euro). Wir und der Verlag verlosen zwei Exemplare. Um teilzunehmen, senden Sie bitte bis zum 23. Oktober eine E-Mail an verlosung@tagesspiegel.de, Stichwort: Lietzensee“.