Charlottenburg : Architekten diskutieren über die Hauptstadt und das Regierungsviertel

Um Perspektiven der Hauptstadt Berlin und die Bürgerbeteiligung geht es am 2. Dezember in der Charlottenburger „BDA-Galerie“.

Foto: promo / Andrew Alberts

Zum Galeriegespräch im Rahmen der Ausstellung „Hauptstadt Berlin. 40/40“ lädt der Bund Deutscher Architekten Berlin am Dienstag, 2. Dezember, ab 19 Uhr in seine „BDA-Galerie“ an der Mommsenstraße 64 ein. So will man die „Diskussion über die Weiterentwicklung des Hauptstadtgedankens und die Idee des Bürgerforums vertiefen“.

Es geht unter anderem um die fast fertigen Regierungsbauten und die Frage, wie die „markante Leerstelle“ geschlossen werden könne, die anders als im Originalentwurf „Band des Bundes“ von Axel Schultes und Charlotte Frank heute klaffe. Zur Debatte stehen „die gesellschaftlichen, architektonischen und stadträumlichen Perspektiven des Regierungsviertels“ und die „nicht realisierte Idee des Bürgerforums“.

Gäste sind die Berliner Architekten Bernd Bess und Thomas Kröger, Thomas M. Krüger (Architekt und Autor des Buches „Das Berliner Regierungsviertel“), Manfred Rettig (Architekt und Vorstandssprecher der Stiftung Berliner Schloss – Humboldtforum, Ex-Geschäftsführer der Bundesbaugesellschaft Berlin) und der Architekt Peter L. Wilson aus Münster.

Die Vernissage mit Architekt Axel Schultes (Mitte).
Die Vernissage mit Architekt Axel Schultes (Mitte).Foto: promo / Kai Sternberg

Die am 11. November eröffnete Ausstellung läuft bis zum 15. Dezember (Mo., Mi, Do von 10 bis 15 Uhr und nach Vereinbarung). BDA-Architekten und geladene Kollegen waren aufgerufen „dem öffentlichen Diskurs Orte und Ideen für das ungenutzte Potenzial Berlins als Hauptstadt vorzuschlagen.“ 40 Teilnehmer reichten Skizzen, Konzepte und politische Statements „im Format der klassischen Papierserviette“ (40 mal 40 Zentimeter) ein. CD

Informationen unter bda-berlin.de und blog.bda-berlin.de, Tel. 886 83 206.



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