Charlottenburg : Bogenschießen ohne Geschlechtergrenzen

Zum Tag der offenen Tür lädt der Bogensportverein „1. Gemeinschaftlicher BC Berlin“ am 21. Mai ein.

Bogenschießen ist ein Sport für alle (Symboldbild)
Bogenschießen ist ein Sport für alle (Symboldbild)Foto: dpa

Am Sonnabend, 21. Mai, können Interessierte den Bogensportverein „1. Gemeinschaftlicher BC Berlin“ auf seinem Gelände an der Halenseestraße 47 am S-Bahnhof Westkreuz besuchen. Die Charlottenburger Sportler sehen sich als „heterofreundlicher LSBTTIQ-Bogensportverein“ (die Abkürzung steht für Lesbisch, Schwul, Bisexuell, Transsexuell, Transgender, Intersexuell und Queer).

Man wolle „Berührungsängste abbauen und den Kontakt mit der Nachbarschaft verstärken“, teilte der Vorsitzende Michael Krause mit. Der Termin wurde anlässlich des Internationalen Tags gegen Homophobie am 17. Mai gewählt. Die Veranstaltung werde von der Partnerschaft für Demokratie Charlottenburg-Wilmersdorf unterstützt und finde im Rahmen des vom Bundesfamilienministerium geförderten Programms „Demokratie leben!“ statt.

Bogenschießen sei ein Sport für alle, sagt Krause: Es gebe „weder Alters- noch Geschlechtergrenzen und auch keine anderen ausgrenzenden Faktoren“. Gerade auch junge Menschen hätten „bei uns die Möglichkeit, ihren Sport betreiben zu können, ohne ihre Lebensweise verstecken und Ängste durchleben zu müssen“. CD

Weitere Informationen unter www.gbcberlin.com.

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