Charlottenburg : Dritte Planungswerkstatt für die Kant-Garagen

Am 6. März lädt die „Initiative zur Rettung der Kant-Garagen“ erneut alle Interessenten dazu ein, sich Gedanken über eine künftige Nutzung der denkmalgeschützten Hochgarage in der Kantstraße zu machen.

Marodes Baudenkmal. Für die 1930 eröffnete Hochgarage in der Kantstraße sind neue Nutzungen angedacht. Foto: Cay Dobberke
Marodes Baudenkmal. Für die 1930 eröffnete Hochgarage in der Kantstraße sind neue Nutzungen angedacht.Foto: Cay Dobberke

Die Planungswerkstatt findet am Freitag, 6. März, von 16 bis 20 Uhr im Internationalen Begegnungszentrum der Wissenschaft (IBZ), Wiesbadener Straße 18 (4. OG) nahe dem U-Bahnhof Rüdesheimer Platz statt. Anmeldung per E-Mail: info@ibz-berlin.de.

Laut der Einladung des Mitbegründers der Initiative, Andreas Barz, will man „die Nutzungskonzepte der letzten Gespräche weiter verfeinern und neue Ideen diskutieren sowie Modelle für einen zukünftigen Betrieb und Finanzierung in den Fokus nehmen“.

Außerdem soll über die Struktur der Initiative diskutiert werden, eine der Fragen lautet, „ob die Gründung einer Trägerorganisation zum jetzigen Zeitpunkt sinnvoll erscheint“.

Ein weiteres Thema ist die Vorbereitung eines ganztägigen Workshops am 6. und 7. Juni 2015, bei dem es um ein mögliches Angebot an den Eigentümer und das Land Berlin gehen soll.

Einen Abriss des Baudenkmals hat das Bezirksamt dem Eigentümer Christian Pepper verweigert.

Dennoch bleibt unklar, wie es mit dem 85 Jahre alten Gebäude weitergeht denn Pepper äußert sich nicht und bleibt Veranstaltungen fern. Der Familie Pepper gehören auch das Europa-Center am Breitscheidplatz, das in diesem Jahr sein 50. Jubiläum feiert, und Gebäude am Ernst-Reuter-Platz. CD

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