Charlottenburg : Informationsabend zur Zukunft des Hardenbergplatzes

In einer öffentlichen Veranstaltung werden am 17. November neue Pläne für den Hardenbergplatz vor dem Bahnhof Zoo vorgestellt. Es geht allerdings nicht um den jüngsten Vorschlag, dort das größte Hochhaus Berlins zu bauen.

Hier soll sich einiges ändern. Ein Blick auf den Hardenbergplatz vom 60 Meter hohen Hutmacher-Haus.
Hier soll sich einiges ändern. Ein Blick auf den Hardenbergplatz vom 60 Meter hohen Hutmacher-Haus.Foto: Mike Wolff

Zu der „Standortkonferenz Umfeld Bahnhof Zoo/Hardenbergplatz“ lädt das Regionalmanagement City West zusammen mit dem Bezirksamt und der Berliner Stadtentwicklungsverwaltung ein. Der Informationsabend findet am Montag, 17. November, von 17 bis gegen 19 Uhr in der „Eventpassage“ an der Kantstraße 8 statt, die an der Freiluftpassage zwischen der Kant- und Hardenbergstraße neben dem Bahnhof Zoo liegt. Der Eintritt ist frei.

Vorgestellt werden Ergebnisse eines Moderations- und Gutachterverfahrens. Drei „interdisziplinär arbeitende Teams“ hätten Vorschläge für ein „Gesamtkonzept im Dialog mit Anrainern und Vertretern unterschiedlicher öffentlicher Belange erarbeitet“, heißt es. Eine Jury habe nun eines dieser Konzepte ausgewählt. Es gehe um „die Identität und Funktion des Ortes als Mobilitätsdrehscheibe“ und den Hardenbergplatz als „Entree zur City West wie auch zum Tiergarten“.

Kein Teil der Pläne ist die Mitte Oktober bekannt gewordene Idee der AG City und des Architekten Christoph Langhof, ein 209-Meter-Hochhaus auf einem Teil der bisherigen Parkplätze zu bauen. Bezirks- und Senatspolitiker haben diesen überraschenden Vorstoß bereits abgelehnt. Die Veranstalter der Standortkonferenz nehmen an, dass er bei der Diskussion trotzdem zur Sprache kommt.
CD

Informationen des Regionalmanagements unter
www.berlin-city-west.de/hardenbergplatz

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