Führung mit dem Bezirksbürgermeister : „Kiezspaziergang“ erinnert an Pogromnacht

Der Charlottenburg-Wilmersdorfer Bürgermeister Reinhard Naumann (SPD) lädt am 14. November zum kostenfreien „Kiezspaziergang“ ein, der im Zeichen der Pogromnacht vom 9. November 1938 steht.

Treffpunkt ist am Sonnabend, 14. November, um 14 Uhr in der katholischen Kirche St. Ludwig am Wilmersdorfer Ludwigkirchplatz, eine Anmeldung ist nicht nötig.

„Wie jedes Jahr im November wird an unsere jüdischen Mitbürgern und Mitbürgerinnen erinnert, deren Geschäfte und Einrichtungen am 9. November 1938 in der Reichspogromnacht zerstört wurden“, kündigt Bürgermeister Naumann an. Allein in der Ludwigkirchstraße seien 55 Stolpersteine verlegt.

Zu den weiteren Stationen gehören die Meierottostraße, wo einst Walter Benjamin wohnte, die Gerhart-Hauptmann-Anlage, die Universität der Künste (UdK) im ehemaligen Joachimsthalschen Gymnasium, das Haus der Berliner Festspiele in der Schaperstraße sowie das deutsch-jüdische Theater Größenwahn in der Meinekestraße, das Intendant Dan Lahav den Teilnehmern vorstellen will.

Der Spaziergang endet in der Gedenkhalle der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche mit einem Empfang bei Pfarrer Martin Germer. CD

Informationen über alle „Kiezspaziergänge“ gibt es unter www.berlin.de/ba-charlottenburg-wilmersdorf/ueber-den-bezirk/rundgaenge/kiezspaziergaenge

Reinhard Naumann. Foto: Bezirksamt
Reinhard Naumann.Foto: Bezirksamt
Hier geht es los: Der Ludwigkirchplatz mit der katholischen Kirche St. Ludwig. Foto: Cay Dobberke
Hier geht es los: Der Ludwigkirchplatz mit der katholischen Kirche St. Ludwig.Foto: Cay Dobberke

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