Museum Charlottenburg-Wilmersdorf : Schriftstellerin spricht über von Witzleben

Um den Namensgeber der als Witzleben bekannten Gegend am Lietzensee geht es am 13. Januar bei einem Vortrag in der Villa Oppenheim.

Irene Fritsch am Lietzensee (Archivbild).
Irene Fritsch am Lietzensee (Archivbild).Foto: Thilo Rückeis

Der Bildvortrag „Wer war Witzleben? Eine Spurensuche„“ beginnt am Mittwoch, 13. Januar, um 18 Uhr im Museum Charlottenburg-Wilmersdorf in der Villa Oppenheim, Schlossstraße 55. Der Eintritt ist kostenfrei, es wird jedoch um Anmeldung gebeten (Tel. 9029 24 106).

Die im Verein Bürger für den Lietzensee aktive Schriftstellerin Irene Fritsch will anhand von Fotos und Plänen sowie Lesungen aus Tagebüchern und Briefen über den Namensgeber des Kiezes informieren. Karl Ernst Job von Witzleben (1783 bis 1837) war ein preußischer Generalleutnant, Kriegs- und Staatsminister und Charlottenburger Ehrenbürger.

Das Museum Charlottenburg-Wilmersdorf in der Villa Oppenheim.
Das Museum Charlottenburg-Wilmersdorf in der Villa Oppenheim.Foto: Cay Dobberke

Um 1820 hatte er das Gelände um den Lietzensee gekauft und dort einen Park mit Landhaus anlegen lassen.

Heute ist „Witzleben“ zwar kein offizieller Ortsteilname in Charlottenburg-Wilmersdorf, aber weiterhin die gängige Bezeichnung für die Gegend mit der Witzlebenstraße und dem Witzlebenplatz. Im Frühjahr 2015 scheiterte ein BVV-Antrag der Piraten und Linken, die Witzlebenstraße so umzuwidmen, dass ihr Name nicht mehr an Job an Witzleben, sondern an Margarethe von Witzleben (1853 bis 1917) erinnert hätte. CD

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