Weihnachtsmärkte in der City West : Da glüht uns was

Es weihnachtet am Schloss Charlottenburg und an der Gedächtniskirche. Am Montag öffnen die Märkte, zu denen am Schloss auch wieder der Tagesspiegel-Stand gehört.

von und Luzi Wagner
Königliches Ambiente. Der traditionelle Weihnachtsmarkt vor dem Schloss Charlottenburg ist einer der stimmungsvollsten in der Stadt.
Königliches Ambiente. Der traditionelle Weihnachtsmarkt vor dem Schloss Charlottenburg ist einer der stimmungsvollsten in der...Foto: Thilo Rückeis

Ab Montag können sich Weihnachtsmarkt-Fans auf gebrannte Mandeln, Glühwein und das vielfältige Angebot der Kunstgewerbehändler freuen. Traditionell öffnen die Märkte in Berlin nach dem Totensonntag.

Seit Jahren schon wird am Gendarmenmarkt ein Euro Eintritt verlangt; jetzt muss man auch auf dem Weihnachtsmarkt vor dem Schloss Charlottenburg zahlen, der mit der Schlosskulisse im Hintergrund und der großen Weihnachtspyramide zu einem der stimmungsvollsten Märkte in Berlin gehört. Allerdings wird das Eintrittsgeld nur an Samstagnachmittagen fällig, die immer besonders viele Besucher anziehen und an denen die Veranstaltung oft überfüllt war. Für Erwachsene beträgt der Preis ab 16.30 Uhr drei Euro (ermäßigt ein Euro, Kinder unter zehn Jahren haben weiterhin freien Zugang).

Bis zum 28. Dezember bieten rund 130 Händler ihre Produkte an. Auch der Tagesspiegel lädt – wie schon in den Vorjahren – zum Besuch seines Standes ein.

Zur Eröffnung am Montag um 18 Uhr startet die weihnachtliche Schlossbeleuchtung. Als Ehrengast wird Fürstin Gloria von Thurn und Taxis aus Regensburg erwartet, auf deren Schloss St. Emmeram es einen der schönsten Weihnachtsmärkte Süddeutschlands gibt.

Der Markt dauert bis zum 28. Dezember (Mo. bis Do. 14 bis 22 Uhr, Fr. bis So. ab 12 Uhr, am ersten und zweiten Weihnachtstag von 12 bis 20 Uhr. Am Heiligabend ist geschlossen).

170 Stände und Karussells an der Gedächtniskirche

Zum 31. Mal findet der Weihnachtsmarkt rund um die Gedächtniskirche auf dem Charlottenburger Breitscheidplatz statt. Kunsthandwerker und andere Händler bauen 100 Stände und Weihnachtshäuschen auf und Schausteller 70 weitere Buden und Karussells. Der Eintritt ist frei.

Bis zum 4. Januar läuft der Markt täglich von 11 bis 21 Uhr, freitags und sonnabends bis 22 Uhr (an den Feiertagen gelten kürzere Zeiten). Veranstalter sind die AG City und der Schaustellerverband, die insgesamt etwa eine Million Besucher erwarten – davon 10 000 am Silvesterabend, wenn vom Europa-Center aus vier Feuerwerke gezündet werden. Am 5. Dezember, 11 bis 18 Uhr, gibt es einen „karitativen Glühweinverkauf“, der Erlös geht an den DRL-Wärmebus.

Der große Weihnachtsbaum, eine 24 Meter hohe und 55 Jahre alte Tanne, stammt aus dem Garten eines Lichterfelder Bürgers. Hinzu kommen mehr als 100 kleinere Bäume, von denen 80 beleuchtet werden sollen. Die Illumination übernimmt erneut der Lichtkünstler Andreas Boehlke.

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