Wilmersdorf : Bürgerinitiative sucht Zeitzeugen

Die Bürgerinitiative „Wilmersdorfer Mitte“ nimmt am Tag des Offenen Denkmals im September teil – und sucht dafür Menschen, die von der Entwicklung des alten Ortskerns berichten können.

Eine Folge autogerechter Stadtplanung: Die große, ungemütliche Kreuzung zwischen der Mecklenburgischen Straße, der Blisse- und der Uhlandstraße.
Eine Folge autogerechter Stadtplanung: Die große, ungemütliche Kreuzung zwischen der Mecklenburgischen Straße, der Blisse- und der...Foto: Gina Dubiel

Wie berichtet, setzen sich Wilmersdorfer Anwohner seit dem Februar für eine bürgerfreundlichere Gestaltung der Kreuzung zwischen der Uhland-, der Blisse- und der Mecklenburgischen Straße ein.

Nach Angaben des Gründers und Vorsitzenden der Initiative „Wilmersdorfer Mitte“, Matthias Reich, hat das Landesdenkmalamt nun „bei der BI angefragt, ob sie sich am Tag des Offenen Denkmals am 10. und 11. September mit einer Führung beteiligen will“. Diese soll am 11. September um 14 Uhr an der Wilhelmsaue / Ecke Uhlandstraße beginnen und von „erhaltenen und verlorenen Orten“ wie dem Schoeler-Schlösschen, der Auenkirche, dem ehemaligen Victoria-Garten, dem Kaiserdenkmal und dem Kino Eva-Lichtspiele handeln.

Reich sucht Zeitzeugen, die ihr Wissen der Initiative zur Verfügung stellen oder auch bereit sind, während der Führung selbst etwas vorzutragen. Von besonderem Interesse seien „Erzählungen und Berichte aus der Kriegs- und Nachkriegszeit und von den baulichen Veränderungen Ende der 50er und Anfang der 60er Jahre durch die Verlängerung der Uhlandstraße über die Wilhelmsaue hinweg“.

Interessenten werden gebeten, sich per E-Mail unter info@bi-wilmersdorfer-mitte.de zu melden oder einen Brief zu schicken an: BI Wilmersdorfer Mitte, c/o Matthias Reich, Blissestraße 33, 10713 Berlin. CD

Anwohner Matthias Reich ist der Gründer der Bürgerinitiative.
Anwohner Matthias Reich ist der Gründer der Bürgerinitiative.Foto: privat


0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben