Wilmersdorf : SPD-Politiker putzen „Stolpersteine“

Zum Säubern von Stolpersteinen, die an Opfer des NS-Regimes erinnern, rufen am 7. Mai die SPD-Abgeordnete Franziska Becker und die SPD Wilmersdorf-Nord auf.

Stolpersteine in der Berliner City West.
Stolpersteine in der Berliner City West.Foto: Kai-Uwe Heinrich

Die SPD-Aktion startet am Sonnabend, 7. Mai, um 11 Uhr. Treffpunkt ist der Olivaer Platz, Ecke Württembergische Straße. An verschiedenen Orten in Wilmersdorf wollen rund 40 SPD-Mitglieder innerhalb von zwei Stunden in mehreren Gruppen etwa 200 „Stolpersteine“ reinigen.

Bürger sind eingeladen, sich zu beteiligen. Wie es heißt, bietet die SPD Berlin dafür auch spezielle „Putzpakete“ an, die im Kurt-Schumacher-Haus an der Weddinger Müllerstraße 163 abgeholt werden können (werktags von 9 und 17 Uhr nach Anmeldung per E-Mail an: zielgruppen.berlin@spd.de).

Neben der Abgeordneten Franziska Becker aus Wilmersdorf wollen unter anderem Verkehrs-Staatssekretär Christian Gaebler und der Charlottenburg-Wilmersdorfer Bürgermeister Reinhard Naumann teilnehmen.

Der Termin am 7. Mai hängt laut der Einladung damit zusammen, dass am 8. Mai 1945 „mit der der Befreiung Deutschlands durch die Alliierten das Nazi-Terrorregime in Deutschland endete“. Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus „haben während der Nazi-Zeit zur Ermordung von Millionen von Menschen geführt. Mit dem Putzen der Stolpersteine wollen wir dem Schicksal dieser verfolgten und getöteten Menschen gedenken“, sagt Becker.

Sie hatte im vorigen Jahr einen Stolperstein für die ehemalige deutsche Meisterin im Damentennis, Nelly Neppach, und deren Ehemann Robert gespendet. CD

Franziska Becker.
Franziska Becker.Foto: Promo

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