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Berlin-Kreuzberg : Schießerei auf U-Bahnhof Gneisenaustraße

Auf dem U-Bahnhof Gneisenaustraße hat am Mittwochnachmittag ein Mann mit einer Schreckschusswaffe um sich geschossen. Dabei wurden drei Personen verletzt, ein 20-Jähriger musste im Krankenhaus behandelt werden.

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Die Berliner Polizei (Symbolbild).
Die Berliner Polizei (Symbolbild).Foto: dpa

In einem U-Bahnwagon der Linie 7 kam es am Mittwochnachmittag zu einer Schießerei mit einer Schreckschusspistole. Ein Unbekannter zog im Wagen des stehenden Zuges eine Reizgaspistole, zielte auf einen 20-Jährigen und gab zwei Schüsse ab. Im gut besetzten Wagon wurden, anders als zuvor bereichtet, nicht vier sondern zwei weitere Bahnfahrer verletzt. Alle drei erlitten Reizungen der Augen und oberen Atemwege. Ein 23-Jähriger und eine 67-Jährige mussten ambulant von Rettungskräften behandelt werden. Der 20-Jährige wurde ins Krankenhaus gebracht, am Donnerstag kann er wieder nach Hause.

Täter und Opfer kannten sich den Ermittlungen zufolge vorher nicht. Warum der Mann schoss, ist bisher unbekannt. Die Polizei wertet nun die Kameraaufnahmen aus dem U-Bahnhof und dem U-Bahnwagen aus. Der Tathergang sei darauf gut zu sehen, sagte ein Sprecher der Polizei. Die Ermittler erhoffen sich daher schnelle Ergebnisse.

Der Zugverkehr in Richtung Rathaus Spandau war zwischen 14.30 und 14.55 Uhr beeinträchtigt.

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