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Laura Hofmann. von Laura Hofmann tagesspiegel
Liebe Nachbarn aus Mitte,

singen Sie auch so gerne wie ich? Oder lauschen Sie gerne Gesang? Dann dürfte Sie das musikalische Experiment interessieren, das gerade an der Philharmonie beginnt: 1000 Berlinerinnen und Berliner aus allen sozialen und kulturellen Bereichen der Hauptstadt sollen am 19. Mai um 15 Uhr im Foyer und im Großen Saal der Philharmonie gemeinsam singen, flüstern und rufen – und damit die europäische Erstaufführung von David Langs Chorwerk „the public domain“ auf die Bühne bringen. Machen Sie mit: Bewerben können sich Einzelpersonen, Gruppen oder Chöre noch bis Februar. Egal ob Sie schon mal gesungen haben oder keinerlei Vorerfahrung haben. Geprobt wird dann von Februar bis Mai in Projektchören in Spandau, Tiergarten, Gropiusstadt, Moabit, im Märkischen Viertel, in Hellersdorf und in der Philarmonie selber. Die musikalische Leitung liegt bei Simon Halsey, der in diesem Video das Projekt näher erläutert. Regisseurin ist Jasmina Hadziahmetovic.

Mehr Infos zum Stück: Der amerikanische Komponist David Lang hat das Internet durchforstet, auf der Suche nach den Dingen, „die wir alle gemeinsam haben, die wir miteinander teilen, die wir alle haben, die wir alle tun“, um daraus den Text für sein 40-minütiges Stück zu entwickeln. Die individuellen Statements reichen von Lieblingssandwiches über die Liebe zur Musik bis hin zum freien Willen. „Public domain“ soll nicht nur ein künstlerischer Moment der Begegnung und eine logistische Herausforderung sein, sondern ein gemeinsamer Prozess. Ziel ist, „ein neues riesiges „Wir“ zu schaffen, das es vorher nicht gegeben hat.“ Alle Infos, auch zur Bewerbung gibt es hier.

Laura Hofmann arbeitet in der Berlin-Redaktion des Tagesspiegels. Ihre erste Berliner Wohnung war in Wedding, hierher kehrt sie immer gerne zurück. Heute wohnt sie an der Grenze zwischen Prenzlauer Berg und Mitte, den Fernsehturm immer fest im Blick. Schreiben Sie ihr eine Mail oder folgen Sie ihr auf Twitter oder Facebook.

Laura Hofmanns Tipp für Sie

Die Chipperfield Kantine hat so wenig von einer Kantine wie McDonalds von einem Luxusrestaurant. In der Tat handelt es sich aber um die Kantine des gleichnamigen Architekturbüros. Die liegt in der Joachimstraße 11, besticht durch modernes, puristisches Interior und serviert wird wunderbar frischer Lunch. Sehr zu empfehlen, schrieb auch das Zeit Magazin kürzlich: Chipperfield wurde als eine von zehn Kantinen in Deutschland vorgestellt. Es kocht das Team des „Lokal“, ein Michelin-gelobtes Restaurant.

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 12 bis 15 Uhr.

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