• Unter Nachbarn

    Das gefällt mir: An Berlin-Mitte gefällt mir durchaus der Potsdamer Platz, weil dort ein Unterschied zwischen Ost und West nicht mehr existiert. Das empfehle ich: Ich bin gerade total begeistert von dem neuen KM13 Showroom Store für bewusst produzierte Wohnaccessoires und Mode in der Kurmärkischen Straße und empfehle ihn gerne. Mein Highlight während der Berlinale: Wie immer das Team des Berlinale VipClubs, in dem mein „Headquarter“ ist. Wie bei einer Familie bekomme ich da immer Kraft und Aufmunterung zwischen all den Terminen.

    Wollen Sie sich oder jemand anderen in dieser Rubrik vorstellen? Haben Sie etwas Besonderes im Bezirk entdeckt? Oder ärgert sie etwas, und Sie wollen darauf aufmerksam machen? Dann schreiben Sie mir unter leute-e.huschitt@tagesspiegel.de. Ich melde mich bei Ihnen.

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Egon Huschitt. von Egon Huschitt tagesspiegel
Liebe Nachbarn aus Mitte,

Die Berlinale ist fast vorbei und für mich gehören die beiden Wettbewerbsfilme „The Dinner“ und „The Party“ auf die Liste der Filme, die beide einen Goldenen Bären verdient haben und unbedingt sehenswert sind. Beim „Dinner“ scheitert ein Abendessen unter kultivierten, amerikanischen Ehepaaren mit Anlauf. Ein sehr ähnliches Thema bedient die „Party“ – kultivierte Briten feiern mit ebenfalls desaströsem Ende. In beiden Filmen fallen die gesellschaftlichen Masken und man wird mit Schadenfreude Zeuge von großartigen und amüsanten Auseinandersetzungen. Für mich stachen beide Filme heraus. Am Samstag werden dann die Bären verliehen. Und sonst: Viel Party, wenig Gossip.

Egon Huschitt ist Journalist und leidenschaftlicher Mitte-Bewohner – er verlässt den Bezirk nur ungern. Wenn Sie Anregungen, Kritik, Wünsche, Tipps haben, schreiben Sie bitte eine E-Mail an leute-e.huschitt@tagesspiegel.de.

Egon Huschitts Tipp für Sie

Während die Berlinale am Wochenende die Pforten schließt, gibt es trotzdem weiterhin Premieren in Berlin. Am Mittwoch, 22. Februar, feiert „Hitlers Hollywood“ von Rüdiger Suchsland in Anwesenheit des Regisseurs Premiere. Der Film zeigt die dunkelste Zeit der Filmgeschichte; Millionen gingen seinerzeit ins Kino. Der Film erinnert zum 100. Geburtstag der Ufa an diese Werke im Zeitalter der Propaganda von 1933 bis 1945 und ihre Stars. Die Filme der Nationalsozialisten waren technisch perfekt, weckten Emotionen und Sehnsüchte und waren im höchsten Maße manipulativ.
babylonberlin.de

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