• Südneuköllns letzter Buchhändler

    Südneuköllns letzter Buchhändler

    Unter Nachbarn

    Kein Bezirk hat so viele Buchhandlungen wie Neukölln. 38 sind es an der Zahl. Heinz Ostermann führt seit 2007 das Leporello – die letzte Buchhandlung zwischen Rudow und Gropiusstadt, die vor einigen Wochen Ziel einer Attacke mit vermutlich rechtsextremem Hintergrund wurde, weil er sich einer Initiative gegen Rechtspopulismus und Rassismus angeschlossen hat (wir berichteten). Aber das ist nicht das einzige Problem: Es kommen zu wenig Kunden. Ostermann arbeitete bis vor zehn Jahren als Controller bei der Senatsverwaltung für Wissenschaft und Kultur. „Das war gut bezahlt, aber zu eintönig“, sagt er. Also suchte er eine neue Herausforderung und fand sie im Buchhandel. „Vielleicht habe ich mich einfach überschätzt“, sagt er. Vielleicht geht es aber auch wieder bergauf.

    Wollen Sie sich hier vorstellen, oder kennen Sie jemanden, der in dieser Rubrik vorkommen sollte? Schreiben Sie mir eine Mail an leute-s.markutzyk@tagesspiegel.de. Ich melde mich bei Ihnen.

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Sabrina Markutzyk. von Sabrina Markutzyk tagesspiegel
Liebe Nachbarn aus Neukölln,

Achtung, es folgt ein Penisvergleich.

SPD: 95

Grüne: 70

Die Linke: 18

FDP: 10

CDU: ?

AfD: ?

So viele Parteineueintritte vermelden die Kreisverbände der Parteien seit Jahresbeginn. Von CDU und AfD haben wir bisher keine Rückmeldung erhalten, vielleicht ja bis nächste Woche.

Sabrina Markutzyk ist Social-Media-Chefin beim Tagesspiegel und Mitgründerin des Online-Magazins neukoellner.net. Wenn Sie Anregungen für Leute in Neukölln haben, Kritik, Wünsche, Tipps, schreiben Sie ihr bitte eine E-Mail an leute-s.markutzyk@tagesspiegel.de. Twitter: @wienervig

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Unser Tipp für Sie

Raus nach Rudow. 12 Menschen aus fünf Kontinenten waren am Wochenende in Rudow, um ein riesengroßes Graffiti zu enthüllen. Die Aktion der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen und berlinovo ist Teil eines weltweiten Streetartprojekts der UN, realisiert von den Streetart-Künstlern David Wissing, Jonathan Richardz und Antonius Sörgel. Was das Werk ausdrücken soll: „Kreativität, Innovation und die transformative Kraft junger Menschen für nachhaltige Stadtentwicklung“. Dann mal los, suchen gehen.