• Mühsam

    Unter Nachbarn

    Arme Teufel, ihr Bürokraten!
    Tötet mich doch, befiehlt’s eure Pflicht –
    ihr könnt den Leib des Rebellen braten
    Das Herz und die Seele versengt ihr ihm nicht.

    Diese Zeilen schrieb Erich Mühsam 1921, während er im Gefängnis Niederschönenfeld saß. In seiner Britzer Küche hielt der rauschbärtige Charismatiker seinen Gästen gerne politisch durchdrungene Spontanvorträge, im Rosengarten vorm Haus polterte er gegen das Establishment. Mehr zu dem Schriftsteller: neukoellner.net.

    Porträtskizze: John Höxter, 1928

    Wer einen Vorschlag hat, welcher Mensch hier unbedingt vorgestellt gehört: Gerne mailen an leute-s.markutzyk@tagesspiegel.de

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Sabrina Markutzyk. von Sabrina Markutzyk tagesspiegel
Liebe Nachbarn aus Neukölln,

Gottseidank ist der Krieg mit den Andromedanern endlich beigelegt, aber wird es dauerhaft Frieden in der Milchstraße geben können? Eigentlich fast egal, angesichts der größten Verschwörung von allen, die, dass die Erde eine Kugel sei. Gottseidank gibt es den Goldenen Aluhut, Aufklärung ist so wichtig! Von Intergalaktischer Außenpolitik bis zur Flache-Erde-Theorie: Am heutigen Mittwoch, 20 Uhr im Heimathafen, 12 Euro, ermäßigt 10. Das Programm hier.

Soviel von Sabrina Markutzyk. Bei den folgenden Meldungen haben diesmal die Kollegen Robert Klages und Ingo Salmen ausgeholfen. Der Autorin können Sie weiterhin auf Twitter folgen: @wienervig oder auf instagram. E-Mail: leute-s.markutzyk@tagesspiegel.de

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Ein Interview mit „4Blocks“-Schauspieler Frederick Lau über die Unterwelt in Neukölln gibt es auf tagesspiegel.de.