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Gastronomie in Pankow : Café am Schloss geplant

Seit der Biergarten im Majakowskiring geschlossen hat, fehlt in Pankow ein gastronomisches Angebot in Schlossnähe. Nun gibt es Planungen für ein neues Café.

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Schöne Aussichten. Am Schloss Schönhausen soll ein Café eröffnen. Foto: Kitty Kleist-Heinrich
Schöne Aussichten. Am Schloss Schönhausen soll ein Café eröffnen.Foto: Kitty Kleist-Heinrich

Am Schloss Schönhausen soll ein Café eröffnet werden. Schlossbereichsleiter Jörg Kirschstein bestätigte dem Pankow-Blog des Tagesspiegels die Planungen. Derzeit werde mit einem Caterer über die konkrete Umsetzung gesprochen. Noch sei allerdings nicht geklärt, wo das Café seinen Platz finden soll. Möglich sei ein Standort hinter dem Schloss oder auf der Fläche zwischen dem Schloss und dem ehemaligen DDR-Gästehaus.

Eröffnung so bald wie möglich

Ein konkreter Eröffnungstermin steht laut Kirschstein ebenfalls noch nicht fest. Ziel sei es aber, die diesjährige Freiluftsaison bereits zu nutzen. Das bestätigt auch der Caterer, der mit der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg verhandelt, Ronald Kucharski. Kucharski hat im vergangenen Jahr bereits das Ballhaus Niederschönhausen übernommen, wo er nun Konzerte veranstaltet und ebenfalls ein Café eröffnen will.

Noch ist auch eine Fläche vor dem Schloss im Gespräch für den Café-Standort. Foto: Kitty Kleist-Heinrich
Noch ist auch eine Fläche vor dem Schloss im Gespräch für den Café-Standort.Foto: Kitty Kleist-Heinrich

Das Schlosscafé würde Kucharski gern im ehemaligen Teehäuschen auf der Rückseite des Schlosses unterbringen. "Der Blick von dort aufs Schloss ist einmalig schön", sagte er dem Tagesspiegel. Allerdings müsste das Teehäuschen zunächst denkmalgerecht renoviert werden, und es hat bisher auch keine ausreichende Strom- und Wasserversorgung. Schlossbereichsleiter Kirschstein sucht daher nach alternativen Standorten auf dem Gelände rund um das Schloss. In jedem Fall, so versichern beide, werde aber nach einer kurzfristigen Lösung gesucht. Kucharski: "Wir könnten zunächst mit einer Übergangslösung arbeiten, etwa mit einem mobilen Cateringwagen."

Autor

Ulrike Scheffer schreibt für Pankow


Ulrike Scheffer lebt mit ihrer Familie in einer sogenannten Intelligenzsiedlung in Pankow-Niederschönhausen. Einst lebten hier Wissenschaftler und Künstler, die schaffende Intelligenz der DDR. Einige ihrer Nachbarn wohnen schon seit den 1950er Jahren in der kleinen Straße und können kaum fassen, wie sich ihre Umgebung verändert hat: exklusive Townhäuser, Privatschulen und Müttercafés. Die meisten nehmen es gelassen, denn bei all dem hat sich Pankow seinen eigenen Charme bewahrt. Und deshalb fühlen sich wohl auch die Neubürger hier wohl.

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