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    Unter Nachbarn

    Stefanie Remlinger, Direktkandidatin zur Bundestagswahl für Bündnis 90/Die Grünen.

    Berlinerin ist die 46-jährige seit 1999,  ihre Familie besteht aus ihr selbst und der pflegebedürftigen Mutter, und Stefanie Remlinger ist froh, dass sie direkt neben dem Pflegeheim wohnt, in dem ihre Mutter lebt. Bei den Grünen ist sie im Abgeordnetenhaus zuständig für den Schulbau und berufliche Bildungsfragen und Bildungsfinanzierung. Sie ist Sprecherin der Fraktion für Haushaltspolitik und findet, dass der Bezirk gerade bei beruflichen Bildungsfragen noch ein Nachholbedürfnis habe. Zusammen mit dem Kreisverband hat sie ein Neun-Punkte-Programm dazu entwickelt. Sie sagt von sich selbst, dass sie außerdem eine begeisterte Kleingärtnerin sei und sich für den Erhalt der Artenvielfalt und der natürlichen Lebensgrundlagen einsetzen wolle. Wenn nach all diesen Aktivitäten noch Zeit übrig ist, liest sie gerne.

    Derzeit stellen wir hier die Direktkandidaten für die Bundestagswahl jener Parteien vor, die jetzt in der BVV vertreten sind. Danach können sich hier wieder Reinickendorfer Bürgerinnen und Bürger mit ihren Anliegen vorstellen. Vielleicht Sie selbst? Oder jemand, den Sie kennen? Wir freuen uns auf Ihre Vorschläge unter: leute-g.appenzeller@tagesspiegel.de

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von Gerd Appenzeller tagesspiegel
Liebe Nachbarn aus Reinickendorf,

Wahltag ist Zahltag, hat man früher gesagt. Was verdeutlichen sollte: Mit seinem Stimmzettel tut der Wähler kund, ob er mit der Arbeit der Regierung zufrieden war oder nicht. Am Wahltag kann man abrechnen, kann eine Regierung bestätigen oder abwählen. Nun sagen Sie bitte nicht: Was soll meine Stimme schon bewirken? Die einzige Stimme, die nichts bewirkt, ist die, von der man keinen Gebrauch macht. Wer am 24. September zu Hause sitzen bleibt und nicht wählt, hat das Recht verwirkt, über Politik und Politiker zu schimpfen. Also, machen wir’s in Reinickendorf besser als vor vier Jahren. Da lag die Wahlbeteiligung mit 73 Prozent zwar über dem gesamtberliner Durchschnitt von 72,5 Prozent, aber da ist noch mehr drin. Und bitte denken Sie nicht, in Reinickendorf sei das Rennen eh schon gelaufen. Weder hat Frank Steffel sein Mandat schon in der Tasche, noch sind seine Mitbewerber ohne Chance. Und Sie haben ja nicht nur die Erststimme für den Wahlkreis, sondern auch die Zweitstimme, die alles andere als zweitrangig ist, sondern nicht umsonst die Kanzlerstimme genannt wird, denn über die Zweitstimme wird die Stärke der Parteien im Parlament bestimmt. Also, alles klar?

Gerd Appenzeller, geborener Berliner, ist seit 22 Jahren Mitglied der Tagesspiegel-Redaktion, war Chefredakteur und Herausgeber. Als er 1994 mit seiner Familie in die alte Heimat zurückkam, zog er nach Hermsdorf, denn dort hat er auch seine Kindheit verbracht und dort leben auch sein Bruder und dessen Frau. Wenn Sie Anregungen, Kritik, Wünsche, Tipps haben, schreiben Sie ihm bitte eine E-Mail an leute-g.appenzeller@tagesspiegel.de

Gerd Appenzellers Tipp für Sie

Gegen Masern impfen – jetzt! Das Gesundheitsamt Reinickendorf warnt: Die Zahl der Masernerkrankungen in Berlin steigt schon wieder, die Behörde rät deshalb dringend zu vorbeugenden Impfungen. Die Krankheit kann sehr schwer verlaufen, gerade auch bei nicht geimpften Erwachsenen. Die Ständige Impfkommission am Robert-Koch-Institut empfiehlt für alle nach 1970 geborenen die zweimalige Impfung gegen Masern. Bei Kindern erfolgt die erste Impfung zwischen dem 11. und dem 14. Lebensmonat, vorher sind die ungeschützten Säuglinge einer erhöhten Ansteckungsgefahr durch ungeimpfte und erkrankte Erwachsene, etwa im Familien- und Freundeskreis, ausgesetzt. Im vergangenen Jahr war es in Reinickendorf zu einem Todesfall gekommen. Im Zweifel geben das Gesundheitsamt sowie jede Hausärztin und jeder Hausarzt Auskunft.