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    Unter Nachbarn

    Ricarda Vinzing, Märkisches Viertel, Kunstgeschichtlerin.

    Wer ich bin: Vor 28 Jahren in Berlin geboren, Studium der Kunstgeschichte in Hamburg, Abschluss mit dem Master, seit 2016 Leiterin der Graphotek Berlin im Märkischen Viertel

    Was mir gefällt: Die Graphotek in der Königshorster Straße ist eine wunderbare Einrichtung, die es Jedem ermöglicht, originale Kunst zu besitzen. In der Graphotek können Kunstwerke auf Zeit gegen eine bescheidene Gebühr ausgeliehen werden, dann kann man sich zu Hause oder auch im Büro an originaler Kunst erfreuen.

    Was ich will: In diesem jahr wird es ein Kunstprojekt mit Schülern geben, die sich zeichnerisch mit Werken aus der Graphotek sowie dem Märkischen Viertel auseinandersetzen können. Außerdem finden in den Räumen der Graphotek regelmäßig Ausstellungen statt, die nächste eröffnet am Donnerstag, 8. Juni um 19 Uhr mit Werken von Ludwig Gebhard.

    Wer soll hier als nächstes vorgestellt werden? Sie selbst? Jemand, den Sie kennen? Wir freuen uns auf Ihre Vorschläge unter: leute-g.appenzeller@tagesspiegel.de

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von Gerd Appenzeller tagesspiegel
Liebe Nachbarn aus Reinickendorf,

Woche für Woche darf ich mit diesem Newsletter bei Ihnen zu Hause oder im Büro auf dem Smartphone, dem Computer oder dem Laptop zu Gast sein. Jetzt kam es einmal anders herum: Am Montagabend waren viele Reinickendorfer Bezieher des Newsletters zu Gast im Tagesspiegel-Haus am Askanischen Platz. Unter Führung von Uwe Brockhausen, Bezirksstadtrat für Wirtschaft, Gesundheit, Integration und Soziales waren mehr als 70 Unternehmerinnen und Unternehmer und Mitglieder der BVV sowie der Abgeordnete Jürn Jakob Schultze-Berndt bei einer engagierten Diskussion über die redaktionellen Möglichkeiten des Newsletters dabei.

Geschäftsführer Florian Kranefuß informierte über die publizistische Position des Tagesspiegels als Leitmedium in Berlin, Markus Hesselmann, redaktioneller Leiter der insgesamt zwölf Leute-Newsletter, berichtete über die erfolgreiche Entwicklung dieses lokalen Mediums. Gerd Appenzeller, verantwortlich für den Reinickendorfer Newsletter, gab Tipps, wie die Leserinnen und Leser Hinweise auf nachrichtenträchtige Ereignisse geben könnten und bat ausdrücklich darum, ihn mit Ratschlägen über mögliche redaktionelle Themen zu versorgen. Über die Optionen, im Rahmen des Newsletters Anzeigen zu schalten, gab es viele Gespräche mit Tagesspiegel-Mitarbeitern des Anzeigenbereichs. Und natürlich wurden die Gäste durch das Haus geführt und konnten den Newsroom, das Zentrum der Nachrichtenredaktion, besichtigen. Bei einem kleinen Buffet klang der Abend aus – mit dem Wunsch, es möge eine Fortsetzung geben…

Gerd Appenzeller, geborener Berliner, ist seit 22 Jahren Mitglied der Tagesspiegel-Redaktion, war Chefredakteur und Herausgeber. Als er 1994 mit seiner Familie in die alte Heimat zurückkam, zog er nach Hermsdorf, denn dort hat er auch seine Kindheit verbracht und dort leben auch sein Bruder und dessen Frau. Wenn Sie Anregungen, Kritik, Wünsche, Tipps haben, schreiben Sie ihm bitte eine E-Mail an leute-g.appenzeller@tagesspiegel.de

Unser Tipp für Sie

Von Ameise bis Zebra – mit der Kamera unterwegs: Das ist ein Tipp für Kinder zwischen acht und elf Jahren, vor allem aber für deren Eltern. In den Pfingstferien, vom Dienstag, 6. Juni, bis Freitag, 9. Juni, bietet das Medienkompetenz-Zentrum des Bezirks, das Meredo, eine Fotoprojektwoche für Kinder an. An jedem dieser Tage können die Kinder von neun Uhr morgens bis 16 Uhr lernen, wie man Tiere fotografiert. Und die Objekte sind, daher der Titel der Veranstaltung, von A wie Ameise bis Z wie Zebra. Wobei klar ist: Die Ameise finden wir auf der Straße, wegen des Zebras gehen wir in den Zoo. Eine eigene Kamera brauchen die Teilnehmer des Projektes nicht. Die Kosten betragen inklusive Frühstück, Mittagessen und Zoo-Eintritt 40 Euro. Für manche Familie ist das eine Menge Geld, deshalb können Kinder aus sozial benachteiligten Familien einen Kostenzuschuss erhalten. Das „Meredo“ ist in der Namslaustraße 45/47 in Tegel. Auskünfte telefonisch unter 432 30 56, oder Email info@meredo.de