65 Millionen-Projekt in Spandau : Wohnungsbau auf Eiswerder

In bester Uferlage entstehen jetzt acht Mehrfamilienhäuser mit Eigentumswohnungen im Südwestteil der einst von Industrie geprägten Insel.

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In die Luftaufnahme einkopiert sind die neuen Mehrfamilienhäuser.
In die Luftaufnahme einkopiert sind die neuen Mehrfamilienhäuser.Foto: M13 Architekten

Der Wohnungsbau in Spandau geht weiter voran. Die Haus & Capital-Unternehmensgruppe hat die Grundstücke Eiswerderstraße 12, 14 und 16 mit einer Gesamtfläche von 13 260 Quadratmetern erworben. Hier sollen rund 15 000 Quadratmeter Wohnfläche sowie circa 150 Tiefgaragenplätze entstehen. Die bauvorbereitenden Arbeiten auf der Insel Eiswerder werden bereits im September beginnen, die ersten Wohnungen sollen 2019 bezugsfertig sein.

Im ersten Abschnitt, für den bereits die Baugenehmigung erteilt wurde, sollen acht Mehrfamilienhäuser in Klinkerbauweise mit einer Gesamtwohnfläche von 9910 Quadratmetern errichtet werden. Insgesamt sind hier rund 90 Eigentumswohnungen geplant, so Corvin Rohrer, geschäftsführender Gesellschafter von Rohrer Immobilien, die bei der Transaktion vermittelnd und beratend tätig waren. Für das zweite Grundstück ist eine Riegelbebauung geplant, während auf dem dritten Grundstück ein zehngeschossiger Solitärbau entstehen soll, teilte Haus & Capital mit. Die Pläne stammen vom Münchner Architektenbüro M13. Insgesamt investiert man rund 65 Millionen Euro in Spandau.

Im ersten Bauabschnitt entstehen acht Mehrfamilienhäuser in Klinkerbauweise.
Im ersten Bauabschnitt entstehen acht Mehrfamilienhäuser in Klinkerbauweise.Foto: M13 Architekten

„Die Entwicklung Berlins macht die Stadt immer vielfältiger, internationaler, attraktiver und lebenswerter“, sagte Anton Grasserbauer, geschäftsführender Gesellschafter der Haus & Capital-Unternehmensgruppe. Die „charmante Wasserlage“ Eiswerders mit der nahen, eigenständigen Infrastruktur der Spandauer Altstadt sei „ein hoch spannendes Umfeld, wo sich Naturnähe hervorragend mit der Lebensqualität einer aufstrebenden Metropole verbinden lässt“.

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