Aus dem Newsletter "Leute" : Das sind die Großbaustellen von Spandau

Von Hochhäusern, Inseln und Neubauvierteln - ein Überblick über die Großbaustellen aus unserem Newsletter Leute.

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Neubauviertel Gartenfeld: So könnte der Blick von der Gartenfelder Brücke auf das neue Quartier aussehen.
Neubauviertel Gartenfeld: So könnte der Blick von der Gartenfelder Brücke auf das neue Quartier aussehen.Foto: UTB/COBE

96 Ortsteile, 12 Bezirke, 1000 Geschichten. Viele erzählen wir Ihnen in unseren Newslettern - wie diese hier aus Spandau. Ein Auszug.

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Hochhaus am Havel-Ufer. Am Havelufer in der Wasserstadt ist auf einer Brache an der Wasserstadtbrücke ein sehr markantes Hochhaus mit 15 Stockwerken geplant (66 Wohnungen zwischen 40 und 200 qm; plus 22 Gewerbeeinheiten). Der Name: „Deck One“. Begründung: „Die bis zu 77 qm großen Terrassen sind wie ein Schiffsdeck angelegt.“ Das geben die Vermarkter aus Hamburg auf ihrer Internetseite bekannt. Die Simulationen finden Sie unter diesem Link.

So stellen sich die Planer künftig den Winter am Gartenfelder Kanalufer vor.
So stellen sich die Planer künftig den Winter am Gartenfelder Kanalufer vor.Foto: UTB/COBE

Neues Wohnviertel tief im Westen. Einst startete vom Flugplatz Staaken die Lufthansa ihren ersten Non-Stop-Flug nach New York (Flugzeit: 24 h, 36 Min., 12 Sek.), später zog im Fliegerhorst das Kreiskrankenhaus Nauen ein (Weststaaken war schließlich einst DDR-Gebiet). Eine Wiedervereinigung mit Berlin und zwei Jahrzehnte später entsteht hier ein neues Wohnviertel, berichtet Kollege Rainer W. During. Der kesse Name fürs Stadtrandviertel: „Metropolitan Park“. Tausende Menschen sollen in mehr als 700 Wohnungen – darunter auch „Skyport Suites“ mit 112 qm – eine Bleibe finden; es wird eine Partnerschaft mit der Degewo angestrebt, weil 25 Prozent der Wohnungen für sozial Schwache vorgesehen seien. Baustadtrat Frank Bewig (CDU): „Der Bezirk strebt mit dem Investor an, das Gelände zu einem attraktiven Wohnstandort zu entwickeln.“ Mehr lesen Sie unter diesem Link: tagesspiegel.de

Die Post-Ruine von Spandau - Leserfotos von der Baustelle 1980
Dieses Bild schickte uns Tagesspiegel-Leser Axel Noack. Es zeigt den Post-Rohbau von Spandau, Ende der 70er Jahre. Der Fotograf steht an der Klosterstraße Ecke Charlottenburger Chaussee.Weitere Bilder anzeigen
1 von 38Foto: Axel Noack
10.02.2017 13:58Dieses Bild schickte uns Tagesspiegel-Leser Axel Noack. Es zeigt den Post-Rohbau von Spandau, Ende der 70er Jahre. Der Fotograf...

Der „Metropolitan Park“ ist Thema in der öffentlichen Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses (Dienstag, 7. März, 17 Uhr). Weitere Themen: die „Pepitahöfe“ in Hakenfelde (1000 Wohnungen, 200 Mio. Euro) und die „Insel Gartenfeld“ mit 3000 bis 4000 Wohnungen.

Und auch hier wird gebaut. Lassen wir kurz den Bauhelm auf und blicken fix zum Brunsbütteler Damm, neben den BSR-Betriebshof. Das Grundstück ist planiert, dort soll ein „Kaufland“ entstehen, meldet der Baukanal @berlin_bau via Twitter – hier das Foto. Und auch auf der Postbaustelle geht’s voran. Die Container sind schon ziemlich voll – Fotobeweis II. Ende März geht’s an die Fassade.

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Dies ist ein kleiner Auszug aus unserem neuen Newsletter "Leute Spandau", den Sie kostenfrei bestellen können unter www.tagesspiegel.de/leute. Bei Facebook finden Sie uns unter www.facebook.com/tagesspiegelspandau und bei Twitter unter @tsp_spandau

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Lesen Sie mehr aus Spandau: Fish & Ships, Whisky und britische Soldaten - God save Kladow - Neulich feierten die Schotten in Gatow, in Kladow hisst ein Mann ständig die englische Fahne vor dem "Kladower Hof". Sein Vater war ja auch Soldat. Hier erzählt er die Geschichte.

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Lesen Sie mehr aus Spandau, II: Vorsicht, Unfall! Die gefährlichsten Straßen von Spandau - letzte Woche kam die Berlin-Statistik zur Verkehrssicherheit, hier ist die Auswertung für Spandau - vorn dabei: Ziegelhof, Falkenseer Platz, die Kreuzung vor den Arcaden. Aber lesen Sie selbst.

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