Aus der Bowling Arena wurde Spandau Diner : Traditionsstandort mit neuem Konzept

Die ehemalige Kegelsporthalle an der Neuendorfer Straße präsentiert sich jetzt mit Jazzkeller und deutsch-amerikanischer Gastronomie.

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Stadtrat Machulik und Bürgermeister Kleebank überreichten Sven Streck und Klaus-Dieter Richter die von Nante überbrachte Urkunde.
Stadtrat Machulik und Bürgermeister Kleebank überreichten Sven Streck und Klaus-Dieter Richter die von Nante überbrachte Urkunde.Foto: During

Ein Jahr nach der Übernahme durch den ehemaligen Bowling Bundesliga-Profi Sven Streck wurde die bisherige Bowling Arena an der Neuendorfer Straße in Spandau Diner umbenannt. Gleichzeitig hat sich der gelernte Koch Verstärkung in Gestalt von Klaus-Dieter Richter, dem Vizepräsidenten und Vorsitzenden der Fachgruppe Gastronomie des Hotel- und Gaststättenverbandes Berlin, geholt, der früher das Restaurant Kolk bewirtschaftete.

Rund 75 000 Euro wurden bereits in die Modernisierung der Gaststätte investiert, so Streck. Mit einem neuen Konzept soll die Küche herausgestellt werden. Das kulinarische Angebot umfasst künftig deutsche und amerikanische Speisen von der Kohlroulade bis zum Hamburger, dazu kommt eine Auswahl von vegetarischen Gerichten. Parallel dazu sollen die Sportsbar und der Hertha-Treff erhalten bleiben. Auf zahlreichen Bildschirmen und einer Großleinwand können alle Live-Übertragungen von wichtigen Sportereignissen verfolgt werden. Der Veranstaltungsraum im Untergeschoss soll zu einem Jazzkeller ausgebaut werden, schon jetzt gibt es regelmäßige Karaoke-Veranstaltungen.

Schwierige Suche nach Fachkräften

Schwierigkeiten bereitet die Suche nach Fachkräften. „Wir suchen Stammpersonal und keine Aushilfen“, sagt Streck. Zur Umbenennung überreichte „Eckensteher“ Nante die Gründungsurkunde, die von Bürgermeister Helmut Kleebank und Ordnungs-Stadtrat Stephan Machulik unterzeichet wurde. Kleebank würdigte „den Mut und die Entschlossenheit, den Traditionsstandort neu zu profilieren“. „Man braucht nicht nur Mut, sondern auch Erfahrung“, ergänzte Machulik. Dass hier Profis am Werk seien belege die Tatsache, dass alle Anforderungen im ersten Anlauf erfüllt wurden.

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