Bahnverbindung fürs Havelland : Berlin, Berlin, sie wollen nach Berlin: Party-Nachtzug für Brandenburger

Wer in die Stadt will, muss meist das Auto benutzen. Jetzt gibt es einen Spätzug ins Havelland, der Besucher von Sportveranstaltungen und Kulturevents nach Mitternacht zurückfährt.

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Ein Nachtzug der Odeg.
Ein Nachtzug der Odeg.Foto: Jens Büttner/dpa

Das Brandenburger Infrastrukturministerium unterstützt mit 90.000 Euro erneut eine Nachtzugverbindung von Berlin in das Havelland und die Prignitz. Berlin ist mit 20.000 Euro dabei. Der späte Zug zum Normaltarif soll es ermöglichen, Kultur- oder Sportveranstaltungen in Berlin zu besuchen, ohne für die Rückfahrt ein Auto nutzen zu müssen. Ein Test im vergangenen Jahr mit Sonderzügen an drei Wochenenden habe gezeigt, dass ausreichend Fahrgäste die Verbindungen nutzten, teilte das Ministerium am Donnerstag mit.

Nun rollen die Züge regelmäßig vom 3. April bis zum 25. September jeweils in der Nacht zu Sonntag. Abfahrt am Ostbahnhof ist um 0.25 Uhr; am Hauptbahnhof um 0.36 Uhr. Der Nachtzug hält bis zur Endstation Wittenberge (2.11 Uhr) auf allen Stationen des RE 2 (Cottbus–Wismar), zudem in Albrechtshof, Seegefeld, Finkenkrug und Brieselang. Barbara Linke, eine der Initiatoren, freut sich: „Toll, dass es geklappt hat“, sagte sie.

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Historische Fotos vom Bahnhof Spandau
Der Bahnhof Spandau, 1914. Das Stellwerk befand sich an der Seegefelder Straße (rechts) Ecke Klosterstraße. Der Bahnhof hieß "Spandau West"; der heutige Bau entstand ab Mitte der 90er. Das Bild haben wir dem Buch "Spandau bei Berlin in alten Bildern" (Sutton Archiv, 2016) entnommen.
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06.07.2016 13:07Der Bahnhof Spandau, 1914. Das Stellwerk befand sich an der Seegefelder Straße (rechts) Ecke Klosterstraße. Der Bahnhof hieß...

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