Berlin-Spandau : Atze Brauner hat Ärger mit den Nachbarn

Nebenan gibt es Ärger auf der Insel Eiswerder, und auch bei den CCC-Filmstudios gibt es Knatsch.

Ralf Schönball
Berliner Größe. Atze Brauner.
Berliner Größe. Atze Brauner.Foto: dpa

OHNE STROM. Nicht nur um das Meilenwerk auf Eiswerder in Berlin-Spandau gibt es Ärger (den Text zur Insolvenz des 100-Millionen-Euro-Projekts lesen Sie unter diesem Tagesspiegel-Link). Grundstücksgeschäfte und lange Behördenwege bringen die CCC-Filmstudios von Produzenten-Legende Artur Brauner in Bedrängnis. Dem Areal an der Kleinen Eiswerderstraße mit drei Hallen zur Produktion von Kinofilmen und Serien („Wolffs Revier“) droht Wasser und Strom abgedreht zu werden. Die Leitungen verlaufen über ein Nachbargrundstück, das bald bebaut werden könnte. Das jedenfalls befürchtet Alice Brauner von CCC: „Dann könnten wir keine Mietverträge mehr mit neuen Filmproduktionen abschließen.“

ÄRGER MIT DEN NACHBARN. Bisher stellte ein Pachtvertrag mit den Nachbarn Zugang und Versorgung sicher. Aber der gilt womöglich nicht mehr lange. Zur Rettung der Studios verhandelt Brauner seit Monaten mit dem Senat und dem landeseigenen Liegenschaftsfonds, von dem CCC ein anderes 4400 Quadratmeter großes Nachbargrundstück erwerben will, um die Versorgung sicherzustellen. Doch das zieht sich. Erst im März sei ihr eine Entscheidung in Aussicht gestellt worden. Sollte das nicht klappen, bliebe nur übrig, das „Wegerecht“ über das öffentliche Land einzuklagen, das ihnen im Grundbuch zugesichert sei. Doch das brauche Zeit und gefährde die Studios.

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Carl-Schurz-Straße, 1950. Rechts die Ratsstuben, ein Haus mit SPD-Logo, in der Mitte das "Odeon"-Kino (1963 geschlossen). Und hinten der Kirchturm von St. Nikolai mit Notdach (das heutige entstand 1989)Weitere Bilder anzeigen
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07.09.2017 07:15Carl-Schurz-Straße, 1950. Rechts die Ratsstuben, ein Haus mit SPD-Logo, in der Mitte das "Odeon"-Kino (1963 geschlossen). Und...

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