Berlin-Spandau : Fête de la Musique - "Wir lassen die Bässe knallen"

Zwei Bühnen stehen in Spandau - hier ist das Programm. Und es steht noch mehr an im Westen. Unsere Kulturtipps.

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Jedes Jahr ein Fest: die Fete de la Musique, überall in der Stadt. Foto: imago stock&people/Heerde
Jedes Jahr ein Fest: die Fete de la Musique, überall in der Stadt.Foto: imago stock&people/Heerde

In unseren Bezirksnewslettern bieten wir Ihnen auch stets einige Kulturtipps - wie hier aus Spandau. Leseprobe unter diesem Tagesspiegel-Link - Bestellung unter www.tagesspiegel.de/leute.

Fête de la Musique, Teil 1. Von 16 bis 22 Uhr wird am 21. Juni in ganz Berlin auf öffentlichen Straßen, Plätzen und Grünanlagen ohne Strom und Verstärker musiziert. Zwei Bühnen werden bei der „Fête de la Musique“ in Spandau aufgebaut.

Plan B in der Wilhelmstadt (Wilhelmstr. 144, gegenüber BBO). Hier steht von 17 bis 22 Uhr eine Bühne, gespielt wird  Alternative, Indie, Rock. – 17 Uhr Bandklasse der MBO (rock), 18 Uhr Beyond The Limits (rock, pop), 19 Uhr Turn Accident (rock), 20 Uhr Aunt Sally (alternative, indie, rock). Das „Plan B“teilt schon mal via Facebook mit: „Wir lassen die Bässe knallen und den Kiez wackeln.“ Und vorsorglich: „Bringt Omi, Opa, Tante, Hund mit.“

Fête de la Musique, Teil 2. „Sagt Freunden, Nachbarn und der Familie Bescheid!“, schreibt wiederum das Café Lutetia, das im schattigen Biergarten in der Altstadt ebenfalls eine Bühne aufbaut. Hier steht die zweite Bühne Spandaus bei der bei der „Fête de la Musique“.

Café Lutetia in der Altstadt (Jüdenstraße 10): Hier steht von 16 bis 22 Uhr eine Bühne – Genre: „Alternative, Folk, Indie, Rock, Singer Songwriter“. – 16 Uhr Luutzen (indie, folk), 17 Uhr Pain is left behind (alternative, rock), 18 Uhr Nick Evans (singer songwriter), 19 Uhr The Leaks (indie, alternative), 20 Uhr Stonedrifter (indie, rock), 21 Uhr Me and Meyer (akustik, indie, pop). Quelle: www.fetedelamusique.de

Und was ist sonst so los in Spandau?

Familienausflug ins Fort Hahneberg. Lust auf einen Ausflug zum Fort Hahneberg? Das ist bekanntlich ein bisschen älter (1888), lag lange in der Sperrzone (bis 1989), hat heute einen prima Twitter-Account (@FortHahneberg) und bietet viele Führungen an. Sonnabends und sonntags um 14 und 16 Uhr (90 Min.). Festes Schuhwerk und Taschenlampen nicht vergessen! Preis: z.B. Familienkarte (2+2) für 15 Euro. Details finden Sie unter diesem Link.

Zucchero in der Zitadelle. Und welcher Promi ist zu Gast diese Woche in der Zitadelle? Zum Beispiel der hier: Zucchero spielt am 22. Juni (19 Uhr) in Spandau. Zu den Fakten: Der Bluesmusiker hat 60 Mio Platten verkauft, spielte zusammen mit Sting und Eric Clapton und gastierte als erster westlicher Musiker nach dem Fall der Mauer im Kreml. Da darf Spandau natürlich nicht fehlen, logisch. Kosten: 60 Euro.

Jugendchor der Deutschen Oper in Spandau. Sie haben dasselbe Motto („Umsonst & Draußen“), finden aber an unterschiedlichen Tagen statt. Während die „Fête de la Musique“ am Mittwoch zum Tanz bittet (siehe oben), lädt der Kinder- und Jugendchor der Deutschen Oper (150 Teilnehmer) am Sonntag, 25. Juni, 11 Uhr ein. Wo: Freilichtbühne an der Zitadelle. „Eintritt frei(willig“). Details hier.

Chor in St. Marien. „Shine the light“ mit dem Chor „Gospelboat Berlin“ – am 24. Juni, 20 Uhr, in St. Marien in der Straße Behnitz 9. Eintritt: 10 Euro. Infos unter behnitz.de

Partyband und Blasorchester. Weil die Tage so schön lang sind, wird auch in Spandau gefeiert – und zwar der „Spandauer Sommer“: So heißt das dreitägige Fest in der Zitadelle. Am Freitag steht die Kapelle Right Now (Eigenlob: „beste Partyband Berlins“; 19 Uhr, 7 Euro) auf der Bühne, am Sonnabend gibt es ab 13 Uhr Kaffee und Kuchen mit dem Spandauer Blasorchester (Kinderfest, Eintritt frei) und ab 17 Uhr Live-Musik (Folk, Country, Oldies). Am Sonntag steht „Frühschoppen mit Musik“ auf dem Programm. Details unter citadel-music-festival.de

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