Erlebnisparcours im Johannesstift diente der beruflichen Orientierung : Abenteuer Zukunft für Spandauer Schüler

Eine Woche lang machte das Projekt "komm auf Tour" in Spandau Station. Mehr als 1300 Jugendliche erforschten hier ihre Fähigkeiten.

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Schulkinder im Zeittunnel des Abenteuerparcours.
Schulkinder im Zeittunnel des Abenteuerparcours.Foto: BZgA

Mehr als 1300 Jugendliche aus den 7. und 8. Klassen von Spandauer Integrierten Sekundarschulen, Förderschulen und Gymnasien haben in diesen Tagen am Projekt „Komm auf Tour – meine Stärken, meine Zukunft“ im Evangelischen Johannesstift teilgenommen. Erstmals will es auch den Kindern der in Berlin lebenden Flüchtlingsfamilien eine Perspektive aufzeigen. Am Freitag nahmen Willkommensklassen an der Aktion teil.


Landesweites Projekt seit 2010

Das landesweite Projekt ist seit 2010 eine Initiative der Senatsverwaltungen für Arbeit, Integration und Frauen sowie Bildung, Jugend und Wissenschaft mit der Agentur für Arbeit und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Nach deren Studien beeinflussen eingeschränkte Berufsperspektiven insbesondere bildungsbenachteiligte Jugendliche negativ in ihrer persönlichen Lebensgestaltung. Umgekehrt ist es bei mehr als 350 dualen Ausbildungswegen sowie zahlreichen schulischen Ausbildungen und Studienmöglichkeiten für Jugendliche nicht einfach, sich zu orientieren.


"Zeittunnel" und "Reiseterminal"

Weil die vielfachen Möglichkeiten den Jugendlichen die Orientierung nicht einfach machen, will ihnen das Projekt konkrete Ansätze vermitteln. In einem 500 Quadratmeter großen Parcours, der in Spandau im Festsaal des Johannesstiftes aufgebaut wurde, können sie unter dem Motto "Abenteuer Zukunft" ihre persönlichen Stärken ermitteln. Die sechs Stationen reichen vom "Reiseterminal" über den "Zeittunnel" bis hin zur "sturmfreien Bude". Je nach Wahl von Aufgabe und Lösungsweg vergibt die Moderation verschiedene Stärken. Vor den jeweiligen "Stärkeschränken" erfahren die Teilnehmer dann, welche Berufsbilder zu ihren persönlichen Fähigkeiten passen.
Ziel des Projekts ist es auch, die Zusammenarbeit von Schulen, Eltern und außerschulischen Partnern der Berufsorientierung und Lebensplanung zu fördern. Im Rahmen eines Elternabends am Donnerstag stellten sich viele bezirkliche Initiativen vor.

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