Generationsübergreifendes Kulturprojekt in Spandau : Gespenst in der Askanier-Schule

Kinder und Senioren bereiteten gemeinsam eine Opernaufführung vor - am Freitag geht das Stück über die Bühne.

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Schüler und Senioren bereiteten gemeinsam die Opernaufführung vor.
Schüler und Senioren bereiteten gemeinsam die Opernaufführung vor.Foto: Aurelio Schrey/Gewobag

Die ganze Woche lang haben Jungen und Mädchen einer vierten Klasse der Askanier-Grundschule an der Borkzeile eine Kurzfassung der Kinderoper „Das Gespenst von Canterville“ einstudiert. Fachliche Anleitung bekamen sie dabei von der Musiktheaterpädagogin Anne-Kathrin Ostrop und ihrem Team von der Komischen Oper Berlin.
Für die Inszenierung wurde die Klasse in zwei Gruppen geteilt. Während die eine Hälfte ausgewählte Szenen der Oper einstudierte, übte die andere auf leicht zu spielenden Instrumenten die musikalische Begleitung. Später wurde gewechselt, damit alle Kinder beide Seiten kennenlernen konnten. Auch bei der Aufführung am Freitag um elf Uhr werden die Rollen in der Mitte getauscht.

Gemeinsamer Besuch der Komischen Oper

Unterstützung bekamen die Jungen und Mädchen am Mittwoch von Bewohnern des Seniorenwohnhauses Freudstraße. Sie halfen unter anderem beim Basteln des großen Gespenstes, das in der Oper eine gewichtige Rolle spielt und von drei Kindern „bedient“ wird. Die Senioren werden auch bei der Aufführung dabei sein und gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern dann am 13. März das Original in der Komischen Oper besuchen. Davor wird noch eine zweite vierte Klasse der Askanier-Schule an einem fünftägigen Workshop teilnehmen.

Schon 350 Kinder beim „Abenteuer Oper“

Seit 2009 haben bereits rund 350 Kinder am „Abenteuer Oper“ teilgenommen, das seit 2013 zu einem generationsübergreifenden Kulturprojekt erweitert wurde. Gefördert wird das Projekt vom „Berliner Leben“, einer Stiftung der Wohnungsbaugesellschaft Gewobag, die sich gezielt für ein Miteinander von jungen und alten Menschen einsetzt.

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