Initiative für den Erhalt der CCC-Studios : Spandau unterstützt Atze Brauner

Die BVV beauftragte das Bezirksamt, beim Berliner Immobilienmanagement auf einen zügigen Vertragsabschluss zu drängen.

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Berliner Größe. Atze Brauner.
Berliner Größe. Atze Brauner.Foto: dpa

Die Spandauer Bezirksverordnetenversammlung unterstützt die Bemühungen zur Erhaltung der CCC Filmstudios von Artur „Atze“ Brauner. Wie im Tagesspiegel berichtet, droht der legendären, 1949 an der Kleinen Eiswerderstraße gegründeten Produktionsstätte das Aus, weil das Nachbargrundstück, über das bisher die Strom- und Wasserversorgung läuft, bebaut werden soll. Einstimmig beauftragten die Verordneten auf einen CDU-Antrag hin jetzt das Bezirksamt, sich bei den zuständigen Stellen mit allem Nachdruck dafür einzusetzen, dass es zügig zum Vertragsabschluss über den Erwerb eines landeseigenen Alternativgrundstückes kommt.

Erheblich in die Studios investiert

Der bestehende Pachtvertrag für das Nachbargrundstück läuft Ende März 2016 aus, heißt es in dem Antrag. Doch obwohl das Bezirksamt und die zuständige Senatsverwaltung die Pläne für den Erwerb des alternativ für die Versorgung der Studios nutzbaren Geländes befürworten würde die Berliner Immobilienmanagement GmbH eine Entscheidung seit Monaten hinauszögern. Ohne die gesicherte Versorgung könnten die Studios, in die gerade erst in technischer und räumlicher Hinsicht erheblich investiert wurde, keine Produktionen mehr annehmen und müssten schließen.
Der nächste Verhandlungstermin mit der BIM ist am 12. März, sagte die Bezirksverordnete Ulrike Billerbeck (CDU). Deshalb soll das Bezirksamt jetzt noch einmal darauf drängen, dass es dann zu einem Vertragsabschluss kommt.

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