Pillnitzer Weg in Staaken : Spandau will Rennstrecke sperren

Die Wohnstraße dient als Umfahrung der Staus auf der Heerstraße, sehr zum Leidwesen der Anwohner.

von
Trotz Schrägparkens und Tempo 30-Zone wird im Pillnitzer Weg oft gerast.
Trotz Schrägparkens und Tempo 30-Zone wird im Pillnitzer Weg oft gerast.Foto: During

Zahlreiche Autofahrer – vor allem Pendler aus dem Umland – nutzen insbesondere im Berufsverkehr den Pillnitzer Weg um Staus auf der Heerstraße zu umgehen. Dabei halten sie sich häufig nicht an die Tempo 30-Regelung und lassen sich auch nicht von der Tatsache bremsen, dass in Teilbereichen durch das Schrägparken kein Gegenverkehr möglich ist. Eine nicht unerhebliche Gefahr für Passanten in dem Staakener Wohngebiet mit vielen Kindern und Senioren. Jetzt will der Bezirk die Rennstrecke für den Durchgangsverkehr sperren.

Sperrung am Loschwitzer Weg geplant

Nachdem die zuständige Senatsverwaltung eine Sperrung direkt an der Heerstraße – einer Bundesstraße – abgelehnt hat, soll die Fahrbahn jetzt tatsächlich rund 100 Meter weiter an der Einmündung des Loschwitzer Weges abgesperrt werden, kündigte der für das Ordnungsamt verantwortliche Stadtrat Stephan Machulik jetzt im zuständigen Ausschuss der BVV an. Denn hier liegt die Entscheidung beim Bezirk. Da man keinen Schrankenwärter beschäftigen könne soll sie Sperrung ganztags gelten. Anlieger können dann weiterhin vom Magistratsweg aus in den Pillnitzer Weg gelangen.

Vor einer entsprechenden Anordnung müssen aber noch Verkehrszählungen ausgewertet werden, damit man auf aktuellen Daten basieren kann, so der Stadtrat. Machulik hofft weiterhin auf eine Einsicht der Senatsverwaltung, dann auch das Linksabbiegen von der Heerstraße in den Pillnitzer Weg für in Richtung Innenstadt fahrende Fahrzeuge beispielsweise durch eine durchgezogene Linie in der Fahrbahnmitte zu untersagen.

+++
Sie wollen mehr aus Spandau lesen? Gern. Sie finden uns unter www.tagesspiegel.de/Spandau, auf www.facebook.com/tagesspiegelspandau. Und unseren Bezirks-Newsletter "Leute Spandau" können Sie kostenlos bestellen unter www.tagesspiegel.de/leute

Autor

12 Kommentare

Neuester Kommentar