Veranstalter des Spandauer Weihnachtsmarktes zieht Bilanz : Gelungener Budenzauber in der Altstadt

Heute endet der 42. Spandauer Weihnachtsmarkt (der „Weihnachtstraum“ von Schausteller Thilo Wollenschläger vor dem Rathaus bleibt noch bis zum 27. Dezember geöffnet).

Der Weihnachtsmarkt in der Spandauer Altstadt war wieder ein Publikumsmagnet. Foto: Partner für Spandau/Salecker
Der Weihnachtsmarkt in der Spandauer Altstadt war wieder ein Publikumsmagnet.Foto: Partner für Spandau/Salecker

Sven-Uwe Dettmann, Geschäftsführer der Bezirksmarketinggesellschaft „Partner für Spandau“, die auch das größte Stadtfest des Bezirks veranstaltet, zieht eine überwiegend positive Bilanz. Schon bei den Vorbereitungen habe ein vielfältiges Angebot mit dem Schwerpunkt bei nationalem und internationalem Kunsthandwerk im Mittelpunkt gestanden.

Neuer Kunstmarkt entstanden

An den Wochenenden ist zwischen der Weihnachtskrippe und der St. Nikolai-Kirche ein neuer kleiner Kunstmarkt entstanden, auf dem sich insbesondere das Künstlernetzwerk Spandau umfangreich präsentierte, freut sich Dettmann. Das habe auch eine Sogwirkung auf andere regionale Künstler gehabt, die sehr hoffnungsvoll für zukünftige Weihnachtsmärkte stimme. Am Markt der Schulen an den Adventssamstagen beteiligten sich erstmal auch Bildungsstätten aus dem benachbarten Brandenburg.

Sven-Uwe Dettmann organisiert mit seinem Team den Weihnachtsmarkt. Foto: During
Sven-Uwe Dettmann organisiert mit seinem Team den Weihnachtsmarkt.Foto: During

Nach dem erfolgreichen Test im Vorjahr wurden attraktivitätssteigernde Events wie der Auftritt der „Ice Performer Berlin“ erweitert. Sie haben ebenso wie das erweiterte Bühnenprogramm von Barock bis Rock den Geschmack der Besucher getroffen, so der Geschäftsführer. „Auch in diesem Jahr war das Angebot der Stände und Hütten wieder abwechslungsreich und für die Besucherinnen und Besucher sehr attraktiv“, sagte Bezirksbürgermeister Helmut Kleebank (SPD). „Auch wenn das Wetter weniger winterlich war, so lockte doch vor allem das wirklich vielseitige Bühnenprogramm die Menschen zu einem Besuch des Spandauer Weihnachtsmarktes.“

Nur das Wetter spielte nicht mit

Neben den weltpolitischen Spannungen in den ersten Tagen hat auch das schlechte Wetter in diesem Jahr für verminderte Besucherzahlen gesorgt. „Die für die Jahreszeit zu hohen Temperaturen machten es über den gesamten Zeitraum den Verkäufern von Winterware und Heißgetränken sehr schwer, die nötigen Umsätze zu erzielen“, sagt Dettmann. „Am Gesamterfolg der Veranstaltung ändert das aber nichts.“ Dennoch sei eine solche Großveranstaltung angesichts des steigenden Kostendrucks nur mit Hilfe eines gut harmonierenden Teams und vielen verlässlichen Partnern zu stemmen. Hier hätten sich erneut der inhabergeführte Einzelhandel in der Spandauer Altstadt wie der Juwelier Brose und das Schuhhaus Ega hervorgetan, aber auch die Tourismuszentrale Fichtelgebirge.
Schon jetzt beginnen die Vorbereitungen für den 43. Spandauer Weihnachtsmarkt im Jahr 2016. Mit 31 Veranstaltungstagen wird er einer der längsten in seiner Geschichte sein.

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