• Pohlmann_Toilettenwegweiser

    Unter Nachbarn

    Joachim Pohlmann, Mariendorf, Mitglied der Seniorenvertretung Tempelhof-Schöneberg.

    Ein dringendes Bedürfnis und keine Toilette weit und breit: Diese Situation dürften wohl viele kennen. Seit langem wurde an mich die Bitte aus der Bevölkerung um eine Darstellung von öffentlich genutzten Toiletten in unserem Bezirk herangetragen. Eine diesbezügliche Anfrage an die Bezirksverwaltung war leider negativ – kein Geld, kein Personal. Deshalb habe ich zusammen mit der Seniorenvertretung einen Toilettenwegweiser für unserem Bezirk als Flyer herausgebracht. Der Flyer ist online bei der Seniorenvertretung im Rathaus Tempelhof, Tempelhofer Damm 165, bei der Seniorenarbeit in der Bezirksverwaltung, sowie in den Seniorenfreizeiteinrichtungen des Bezirks kostenlos zu bekommen. Aber die Publikation mit dem historischen „Café Achteck“ am U-Bahnhof Alt- Mariendorf als Titelbild ist nicht nur für Senioren gedacht. Auch Eltern mit Kindern stehen oft vor dem gleichen Problem.

    Die Seniorenvertretung wird vom 27. bis 31. März wieder neu gewählt. Hier finden Sie alle nötigen Informationen. Was das Gremium macht, wann es tagt, wie Sie mit Mitgliedern Kontakt aufnehmen können, können Sie hier nachlesen.

    Wer soll hier als nächstes vorgestellt werden? Wir freuen uns auf Ihre Vorschläge. Bitte schreiben Sie an leute@tagesspiegel.de

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von Markus Hesselmann tagesspiegel
Liebe Nachbarn aus Tempelhof-Schöneberg,

„Wenn die Verkehrslenkung nicht in die Pötte kommt, müssen die Bürger Druck machen.“ Das war für mich einer der Sätze der vergangenen Tage. Ausgesprochen hat ihn Catherina Pieroth-Manelli, für die Grünen direkt gewählt ins Abgeordnetenhaus im Wahlkreis Schöneberg-Süd, bei einem Flashmob auf der Hauptstraße für sichere Überwege in dem für Fußgänger eher unwirtlichen Bereich zwischen Kleistpark und Kaiser-Wilhelm-Platz. Monatelang warte man nun auf eine Fußgängerampel, die schon im Juli bewilligt worden sei. Ja, darf die denn das? Muss sie nicht als Politikerin den Weg der Anträge und Ausschüsse gehen? Solche durchaus berechtigten Fragen kamen in einer Debatte in unserer bezirklichen Facebook-Diskussionsgruppe „Tagesspiegel Leute Tempelhof- Schöneberg“ auf. Ich finde: Ja, Politikerinnen und Politiker dürfen das, sie sollen das sogar. Wenn der Weg über Anträge und Ausschüsse derart ins Nichts führt wie bei der Berliner Verkehrslenkungsbehörde, die für den Senat bislang den Verkehr zum Wohle des Autos und auf Kosten anderer Verkehrsteilnehmer regelt, dann ist auch mal etwas Plakatives gefragt, dann kann man schon mal die Öffentlichkeit suchen. Zumal das Plakative ein Anstoß ist für Diskussionen im Kiez, an denen sich Anwohner beteiligen können. In der Facebook-Diskussion ging es dann auch darum, dass die SPD doch schon vor den Grünen die Fußgängerampel beantragt habe… Na umso mehr ein Grund, die Verzögerung öffentlich zu machen sowie fröhlich und kontrovers zu diskutieren.

Markus Hesselmann ist Redaktionsleiter bei „Tagesspiegel Leute“, arbeitet seit 20 Jahren für den Tagesspiegel und lebt seit 1988 in Berlin. Neben den Bezirks-Newslettern betreut er die Bezirksseiten auf Tagesspiegel.de (hier Tempelhof-Schöneberg) und die Social-Media-Auftritte von „Tagesspiegel Leute“. Diskutieren Sie mit bei Facebook und Twitter. Wenn Sie darüber hinaus Anregungen, Kritik, Wünsche, Tipps haben, schreiben Sie bitte eine E-Mail an leute@tagesspiegel.de

Markus Hesselmanns für Sie

Wenn die Grüne Renate Künast und der Christdemokrat Jan-Marco Luczak diskutieren, dann verspricht das schon spannend zu werden. Wenn dann noch mein Kollege Jost Müller-Neuhof, unser rechtspolitischer Korrespondent, das Streitgespräch – und vor allem: das Publikumsgespräch danach – moderiert, dann lohnt es sich ganz besonders, hinzugehen. Da kann ich Ihnen hohe Kompetenz und bohrende Fragen versprechen. „Wir werden aufklären“ (Müller-Neuhof). Brauchen unsere Nachrichtendienste und Sicherheitsbehörden mehr Befugnisse oder mehr politische Kontrolle? Das ist die Leitfrage, die im Rathaus Schöneberg unter dem etwas blumigen Titel „Liebesgrüße aus Moskau – Nachrichtendienste zwischen politischer Aufsicht und geheimer Aufklärung!“ diskutiert wird. Und zwar am morgigen Mittwoch, den 22. März, um 19.30 Uhr bei freiem Eintritt im Louise-Schroeder-Saal.
luczak-berlin.de

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