• Parensen

    Unter Nachbarn

    Michael Parensen, 31, Union-Spieler und Flüchtlings-Pate.

    Als Spieler läuft es für Michael Parensen nicht immer optimal. Doch die Union-Familie bietet auch andere Herausforderungen als Toreschießen und Flankenschlagen. Parensen, dienstältester Spieler bei Union, probiert sich jetzt als Integrationspate aus und trainiert seit letzter Woche Kinder und Jugendliche aus dem Flüchtlingswohnheim des Internationalen Bundes in der Alfred-Randt-Straße in Köpenick. „Die Kids haben mich beeindruckt, wie sie auf Menschen zugehen und wie offen sie sind“, sagte Parensen der Berliner Woche.

    Wer soll hier als nächstes vorgestellt werden? Sie selbst? Jemand, den Sie kennen? Wir freuen uns auf Ihre Vorschläge unter: leute-t.loy@tagesspiegel.de

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Thomas Loy - Redakteur beim Verlag Der Tagesspiegel im Haus am Askanischen Platz in Berlin Kreuzberg. von Thomas Loy tagesspiegel
Liebe Nachbarn aus Treptow-Köpenick,

bevor wir uns wieder dem Verkehr widmen (alles fließt in TrepKöp, nur nicht der…), reden wir erstmal vom Wetter. Das wird nämlich super! Also rein ins Vergnügen, die Bootsvermieter haben immer noch Saison.

Der Bezirksbeauftragte für die Ortsteile Alt-Treptow bis Niederschöneweide und Flughafenspielerfinder Bastian Ignaszewski schlägt Alarm: „Wenn die ‚Hubertusspange‘ kommt, zieht sich der gesamte LKW-Verkehr in Richtung Grünau, Schmöckwitz, Wernsdorf und ggf. auch in Richtung Schönefeld durch die Wohngebiete entlang der Waltersdorfer, Dahmestraße, Buntzelstraße.“ Ignaszewski ist Bohnsdorfer und möchte es bleiben. Deswegen regt er an, eine große Ablehnungsfront gegen die Pläne der Brandenburger Landesregierung zu schmieden. Die will der Stummelautobahn A 117 eine Anschlussstelle verpassen (siehe Newsletter von letzter Woche). Und noch was: „Es wäre auch Zeit, die „Grünauer Schleife“ wieder zu thematisieren, um den aus Schönefeld Kommenden eine Abbiegemöglichkeit in Richtung Grünau/Schmöckwitz anzubieten. Wie man hört, ist diese Schleife mal wieder aus der längeren Investitionsplanung geflogen. Sie würde an der B 96 andocken, die aus Schönefeld kommend auf das Adlergestell Richtung Innenstadt führt.

Thomas Loy, aufgewachsen an der Küste (Nordsee), zog 1995 nach Berlin und wohnt mit seiner Familie seit zehn Jahren in Johannisthal. Wenn Sie Anregungen, Kritik, Wünsche, Tipps haben, schreiben Sie ihm bitte eine E-Mail an leute-t.loy@tagesspiegel.de

Thomas Loys Tipp für Sie

Made in India. Gehen wir doch zum Inder… Meine Kinder sind inzwischen Fans der gut gewürzten Fleischkreationen vom Subkontinent. Neben der italienischen, griechischen und chinesischen Küche gehört die indische schon zum üblichen Restaurantmix in fast jedem Ortsteil. In Baumschulenweg hat vor einiger Zeit das Maharani aufgemacht. Unser erster Eindruck war überzeugend. Das Essen ist nicht so günstig wie sonst beim Inder (etwa Taj Mahal am S-Bahnhof Schöneweide), aber die gute Qualität der Zutaten rechtfertigt ein paar Euro mehr. Und im Vorraum saß der Senior-Chef, in heimischer Tracht samt Turban, ein Augenschmaus. Maharani, Baumschulenstraße 7, auch Lieferung nach Hause: Tel. 23936118, maharani.de