• Kaniswall

    Nachbarschaft

    Sven Gottschalk, Leiter des Freilandlabors Kaniswall.

    Neu. Er ist der Neue am Stadtrand. Sven Gottschalk (52) muss jetzt zwei Mal in der Woche ein paar hundert Meter Brandenburg durchqueren, bevor er an seinem neuen Zweit-Arbeitsplatz im Freilandlabor Kaniswall ist. Denn eigentlich arbeitet er als Lehrer am Köpenicker Emmy-Noether-Gymnasium. Der Sport- und Biologielehrer hat im September die Nachfolge von Renate Vogel angetreten, die in den Ruhestand gegangen ist. Neun Stunden pro Woche wird er nun freigestellt, um am Kaniswall zu arbeiten – was ja letztlich auch Unterricht ist.

    Erfahren. Seit zehn Jahren kommt der engagierte Lehrer bereits mit seinen Schülern ins Freilandlabor im Naturschutzgebiet Gosener Wiesen, das gerade noch so zu Berlin gehört. Von daher wusste er genau, was ihn erwartete, als er sich um die Nachfolge bewarb. Inzwischen hat sich Sven Gottschalk schon gut eingearbeitet und erste Neuerungen eingeführt: beispielsweise ein besseres Reservierungssystem, welches es den Kollegen leichter macht, einen der beliebten Termine (beispielsweise zum Fische sezieren) zu bekommen. Na dann viel Spaß, so mitten im Grünen! berliner-woche.de 

    Foto: Ralf Drescher

    Wer soll hier als nächstes vorgestellt werden? Sie selbst? Jemand, den Sie kennen? Wir freuen uns auf Ihre Vorschläge unter: leute-t.loy@tagesspiegel.de

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Thomas Loy - Redakteur beim Verlag Der Tagesspiegel im Haus am Askanischen Platz in Berlin Kreuzberg. von Thomas Loy tagesspiegel
Liebe Nachbarn aus Treptow-Köpenick,

auch wenn wir Berliner es ja nicht so haben mit dem Karneval, hat sich Baustadtrat Rainer Hölmer noch einmal zu Wort gemeldet zu der Faschingsdemo gegen Mietwucher im Kunger-Kiez (siehe „Kiezkamera“ vergangene Woche). Er fand die Aktion spaßig und hat es sehr bedauert, nicht dabei gewesen zu sein, weil er nicht konnte. Nicht ganz so spaßig sind die Ungerechtigkeiten auf dem Wohnungsmarkt. Bewerber mit ausländisch klingenden Namen werden oft sofort aussortiert und bekommen eine Absage. Doch glücklicherweise gibt es auch schöne Dinge in unserem Bezirk. Beispielsweise zeigt die Tierwelt deutlich, dass der Frühling naht.  Viel Spaß beim Lesen!

Simone Jacobius, Berliner Urgewächs, wohnt seit 25 Jahren mit ihrer Familie in Müggelheim. Wenn Sie Anregungen, Kritik, Wünsche, Tipps haben, schreiben Sie bitte eine E-Mail an meinen Kollegen unter: thomas.loy@tagesspiegel.de

Simone Jacobius' Tipp für Sie

Immer, wenn es mich mal in etwas urbaneres Grün zieht, lockt mich der Landschaftspark Johannisthal. 26 Hektar geschichtsträchtiges Grün zwischen Johannisthal und Adlershof. Denn immerhin befand sich an dieser Stelle einmal der Flughafen Johannisthal. Heutzutage sind es nur noch Modellbauer, die dort ihre Flugzeuge und Helikopter bei schönem Wetter steigen lassen. Aber durchaus auch sehenswert. Schon seit 2010 können Spaziergänger in dem Landschaftspark ruhig ihre Runden ziehen. Skater müssen sich beim Üben ihrer Tricks keine Gedanken um Lärmbelästigungen machen, die nächsten Anwohner sind weit weg. Auf dem Bolzplatz kann man zeigen, was man so drauf hat, und beim Beachvolleyball alles geben. Oder sich einfach gemütlich auf eine der Bänke setzen und das Gesicht in die Sonne halten. Und wer dann genug vom Grün hat, macht einen Spaziergang durch den angrenzenden Wissenschafts- und Technologiepark Adlershof. Dort gibt es fast jeden Tag etwas Neues zu entdecken, entstehen doch gerade jede Menge Neubauten. Und auf dem ebenfalls dort angesiedelten Uni-Campus geht es zudem sehr lebendig zu.

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