• Unbenannt

    Unter Nachbarn

    Sebastian Fasbender, 49, PR-Experte aus Friedrichshagen

    Steckbrief. Gebürtig aus Kassel, studierter Sportwissenschaftler und Politologe, arbeitet in der Energiewende-Kommunikation, mag keinen Fluglärm. Hobbys: Angeln an der Müggelspree, Gärtnern im Kleingarten

    Büffel, Fuchs und Hase. Das Erpetal ist eine Ruheoase inmitten der Großstadt. Ich beackere hier gern einen Garten und grille mit Familie und freundlichen Nachbarn. In der direkten Nachbarschaft lebt eine Herde Wasserbüffel und Fuchs und Hase sagen sich  sprichwörtlich gute Nacht. Menschen haben hier kleine Datschen in Handarbeit gebaut und liebevoll gepflegt.

    Die „zickige Erpe“. Leider wird das Tal ab und an von Überschwemmungen der „zickigen Erpe“ heimgesucht. Zuletzt wurden einige Gebiete von der „Jahrhundertflut“ 2011 und jetzt vom „Jahrhundertregen“ rund einen halben Meter unter Wasser gesetzt. Um der Überflutungsgefahr entgegenzuwirken, wurde die Gegend vor ein paar Jahren vorläufig zum Überschwemmungsgebiet erklärt. Seitdem war es leider nur schwer möglich, wirkungsvolle Schutzmaßnahmen durchzuführen. Aufschüttungen und Eindämmungen sind in einem Überschwemmungsgebiet untersagt. Umso ärgerlicher, dass es die Gegend jetzt schutzlos erneut getroffen hat und dabei Eigentum in den Wassermassen beschädigt und vernichtet wurde.

    Wer soll hier als nächstes vorgestellt werden? Sie selbst? Jemand, den Sie kennen? Wir freuen uns auf Ihre Vorschläge unter: leute-t.loy@tagesspiegel.de.

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Thomas Loy - Redakteur beim Verlag Der Tagesspiegel im Haus am Askanischen Platz in Berlin Kreuzberg. von Thomas Loy tagesspiegel
Liebe Nachbarn aus Treptow-Köpenick,

schauen wir mal nach Schöneweide: Das Verkehrschaos rund um den S-Bahnhof geht in die nächste Runde. Seit heute ist die Unterführung wieder in östlicher Richtung offen – westwärts bleibt bis April 2018 dicht. Die Straßenbahn ist noch bis nächsten Montag verhindert. Betroffen sind alle Linien, die nach Schöneweide fahren, also 17, 21, 37, 60 und 67. Zwischen Wilhelminenhofstraße und S-Bahnhof Schöneweide verkehren Ersatzbusse, bzw. stehen im Stau. Weitere Details: viz.de

Und nach Grünau: Drei Stunden können recht kurzweilig sein. Bezirksamt, AG Ortsgestaltung, Verein Zukunft in Grünau und Eigentümer Terragon laden am Mittwoch ab 17.30 Uhr in die Friedenskirche ein, um über das Bauprojekt Riviera und Gesellschaftshaus zu debattieren. Infos: berlin.de. Anmeldung erwünscht: susanne.bluhm@ba-tk.berlin.de.

Und zum Schluss nach oben: Keine Flugzeuge, nirgends? Die Flughafenmanager haben die Nordbahn des BER vorläufig außer Dienst gestellt. Bis zum 28. Oktober wird nur auf der Südbahn geflogen. Schönefeld-Alt wird ertüchtigt, um mehr Flugzeuge schneller abfertigen zu können. Was seit Jahren in Tegel passiert – Kapazität erhöhen bis es quietscht – wird jetzt auch in Schönefeld praktiziert. Mehr dazu: berlin-airport.de.

Thomas Loy, aufgewachsen an der Küste (Nordsee), zog 1995 nach Berlin und wohnt mit seiner Familie seit zehn Jahren in Johannisthal. Wenn Sie Anregungen, Kritik, Wünsche, Tipps haben, schreiben Sie ihm bitte eine E-Mail an leute-t.loy@tagesspiegel.de

Stefan Jacobs Tipp für Sie

Best of Kietz. Das „Krokodil“ ist unter Köpenickern zwar bestimmt kein Geheimtipp mehr, aber es ist dermaßen gut, dass es auch alle anderen erfahren sollen. Zu tun ist Folgendes: Wetterprognose checken, einen schönen Abend in vertretbarer Entfernung (Prognose-Sicherheit!) auswählen, dann sofort Tisch reservieren, weil sonst keine Chance auf einen Terrassenplatz (drinnen ist es nur halb so schön und dreimal so laut).  Wenn’s dann soweit ist, spaziert man am besten von der Altstadt her durch den Fischerkiez hin (Parkplatzmangel!), genießt die Abendsonne über der Dahme – und sucht sich aus der Karte aus, was am besten klingt. Wirkliche Reinfälle sind erfahrungsgemäß nicht zu befürchten. Immer gut ist der Salat mit Hähnchen, Früchten und Mangodressing, aber auch Fisch und Schnitzel sind hier ordentlich. Das gilt auch für die Kindergerichte. Apropos Kinder: Die können am Flussbadstrand in Sichtweite spielen, bis das Essen kommt, statt am Elterntisch herumzunerven.

Foto: Krokodil