Bezirksbürgermeister : Buschkowsky: Wowereit redet Stuss

Heinz Buschkowsky, Bezirksbürgermeister in Neukölln, ist der Ansicht, Berlins Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) rede "Stuss" - und zwar in einer bestimmten Frage.

Heinz Buschkowsky, Bezirksbürgermeister in Berlin-Neukölln.
Heinz Buschkowsky, Bezirksbürgermeister in Berlin-Neukölln.Foto: dpa

Wowereit beklage, dass Kinder verhungern könnten, wenn ihre Familien aus der Sozialhilfe Bußgelder bezahlen müssten. „Wo sind wir denn, dass ein Regierungschef so einen Stuss schreibt?“, sagte der Sozialdemokrat Buschkowsky in einem Interview mit der Wochenzeitung DIE ZEIT, das in der aktuellen Ausgabe erscheint.

Buschkowsky fordert eine Kindergartenpflicht, Ganztagsschulen und Sanktionen gegen Einwanderer schon bei kleinen Regelverstößen „Wir müssen dort, wo alle Regeln für einen unverbindlichen Ulk gehalten werden, um den man sich nicht zu kümmern braucht, hin und wieder die Ohren lang ziehen. Auch Integrationspolitik kommt ohne Sanktionen nicht aus. Falschparken wiegt bei uns schwerer als Schulschwänzen“, sagte der SPD-Politiker.

Sein eigenes Verhältnis zu Einwanderern sei gut, erklärte der Bezirksbürgermeister. „Sogar die Intensivtäter, die ich persönlich kenne, rufen über die Straße: Hallo, Bürgermeister, geht es dir gut? (…) ‚hast du Feinde? Sag uns Bescheid, wir kämpfen für dich’.“

Buschkowsky: Eine Karriere in Bildern:

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Sozialdemokrat in Amt und Würden: Heinz Buschkowsky, 1948 in Neukölln geboren, ist dort seit 2001 Bürgermeister und wohnt auch in Neukölln – in Rudow. Am 27. Januar 2015 hat er seinen Rücktritt angekündigt.Weitere Bilder anzeigen
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