Berlin : Bezirksfusion: Größe hat Vorrang

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Andere Fusionsbezirke waren schneller, der künftige Name steht bereits fest. Die Wahl fiel wie in einer zeitgemäßen Ehe auf einen Doppelnamen. So wird sich der Südwesten künftig Steglitz-Zehlendorf nennen, weil Steglitz größer ist. In Tempelhof-Schöneberg gab die Einwohnerzahl und Flächenausdehnung den Ausschlag für die Position Tempelhofs. Für Köpenick-Treptow einigten sich die Bezirksverordneten bereits im Frühjahr auf den Doppelnamen. Im mondänen Charlottenburg-Wilmersdorf gab es weniger Diskussionen: dort geht es nach der alphabetischen Reihenfolge. Genauso lief die Entscheidung in Friedrichshain-Kreuzberg ab. Im Regierungsbezirk müssen sich die Fusionspartner Tiergarten und Wedding im nächsten Jahr Mitte nennen. Nur Marzahn und Hellersdorf entscheiden sich erst im Dezember. Das Hellersdorfer Bezirksamt hatte sich für "Wuhletal" ausgesprochen, die Marzahner wollen indes ihren Namen behalten. In Lichtenberg- Hohenschönhausen wird es wohl beim Doppelnamen als Provisorium bleiben. Man wolle sich im nächsten Jahr aber auf eine "schönere" Bezeichnung einigen.

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