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Bildung : Humboldt-Uni hat neuen Präsidenten

Jan-Hendrik Olbertz ist zum neuen Präsidenten der Berliner Humboldt-Universität gewählt worden. Der Nachfolger von Christoph Markschies ist parteiloser Kultusminister von Sachsen-Anhalt und tritt sein Amt im Herbst an.

Jan-Hendrik Olbertz wird ab Oktober die Humboldt-Universität leiten.
Jan-Hendrik Olbertz wird ab Oktober die Humboldt-Universität leiten.Foto: ddp

Christoph Markschies hatte nicht wieder kandidiert. Für Olbertz stimmten 49 Mitglieder des Konzils, sechs votierten gegen ihn. Zwei Stimmen waren ungültig. Olbertz nahm die Wahl an und bedankte sich für das Vertrauen. Er verspüre eine „Atmosphäre des Willkommens“, aber auch „enorme Erwartungen“, sagte er.

Amtsinhaber Markschies kündigte an, bereits zwei Monate vor Ablauf seiner Amtsperiode das Präsidentenamt für seinen Nachfolger zur Verfügung zu stellen. Die Amtsübergabe wird demnach zur Eröffnung des Akademischen Jahres 2010/2011 am 18. Oktober stattfinden. Damit wird die HU nach eigenen Angaben mit Beginn des Wintersemesters von einem neuen Präsidenten geleitet.

Der 1954 in Berlin geborene Olbertz promovierte 1981 in Hochschulpädagogik in Halle. Es folgten dort 1989 die Habilitation und später eine Gastprofessur in Bielefeld, bis er 1992 als ordentlicher Professor nach Halle zurückkehrte. Zwischen 1992 und 1996 war Olbertz Mitglied im Akademischen Senat und bis 2002 Mitglied im Konzil der Martin-Luther-Universität Halle. Seit 2002 ist er Kultusminister von Sachsen-Anhalt und seit 2005 Mitglied im Präsidium des Deutschen Evangelischen Kirchentags. (ho/ddp)

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