Berlin : Bildungsmodell mit langer Tradition

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In Berlin haben „Einheitsschulen“ eine lange Tradition. Bereits 1948 verabschiedete die damals noch OstWest- übergreifende Stadtverordnetenversammlung ein Schulgesetz, das die Gründung der noch heute bestehenden Fritz-Karsen-Gesamtschule ermöglichte. Durch die deutsch-deutschen Staatsgründungen wurde die Entwicklung 1949 unterbrochen. 1951 einigte sich eine große Koalition von SPD und CDU auf einen Kompromiss: Die CDU wollte die vierjährige, die SPD die achtjährige Gemeinschaftsschule, herauskam die sechsjährige Grundschule . Neuer Schwung kam in die Debatte Mitte der sechziger Jahre: 1967/68 entstanden die ersten Gesamtschulen der neuen Generation. Zurzeit gibt es 58 öffentliche und 13 private Gesamtschulen, darunter etliche ohne gymnasiale Oberstufe. Seit ihrer Gründung leiden die Gesamtschulen darunter, dass die leistungsfähigeren Kinder das Gymnasium bevorzugen. sve

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