Berlin : Billig: Ein kleiner Rückblick

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Verkehr. Lange Taxi-Schlangen vor dem Hyatt-Hotel, die den Marlene-Dietrich-Platz blockierten, Stars wie Festivals-Chefs, die im Stau stehen und Notfall-Maßnahmen wie die zeitweilige Sperrung des gesamten Stadtviertels zeigen deutlich: Über das Thema muss noch einmal geredet werden.

Kneipenservice. Zu jeder Tageszeit rappelvolle Cafés überforderten zuweilen die Service-Kräfte und es zeigte sich einmal mehr, dass es nicht ratsam ist, eine Kneipe am Tag vor dem Berlinale-Ansturm zu er öffnen. Kein Vorlauf, keine Probephase und schon warten die Gäste 30 Minuten auf einen simplen Kaffee.

Stolperstufen. Weil es zur Berlinale immer soviel zu gucken gab, hat niemand mehr auf seine Füße geachtet und schon lagen Filmleute wie Schaulustige auf der Nase. Der Rückbau der Stufen auf dem Marlene-Dietrich-Platz ist beschlossene Sache, allein, die Kostenfrage ist offen.

Videowand. Bis zuletzt hatte sich das Programm auf dem Bildschirm am Musical-Theater nicht geändert: Video-Schnipsel von der Eröffnungsgala mit dümmlichen Fragen an die Stars. Die Idee, Pressekonferenzen so nach draußen zu übertragen ist gut, das Wiederholen der Spots jedoch akustische Körperverletzung.

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