Berlin : Blaulichtunfälle: Zwei Kinder verletzt

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Zwei Kinder wurden am Samstagabend von Einsatzfahrzeugen der Polizei und Feuerwehr angefahren und verletzt. Die beiden Unfälle in Neukölln und Karlshorst geschahen fast gleichzeitig; in beiden Fällen fuhren die Fahrzeuge mit Blaulicht und Martinshorn: Um 20.50 Uhr erfasste eine Funkstreife auf der Karl-Marx-Straße in Höhe Thomasstraße ein neunjähriges Mädchen, das bei für sie grünem Ampellicht die Fahrbahn an einer Fußgängerfurt überqueren wollte. Das Mädchen wurde nur leicht verletzt.

Zehn Minuten später fuhr ein Rettungswagen der Feuerwehr einen zehnjährigen Jungen an, der mit seinem Roller die Treskowallee in Höhe Wandlitzstraße überqueren wollte. Der Junge kam mit schweren Verletzungen ins Unfallkrankenhaus Berlin. Zuletzt hatte am 18. Juni ein Feuerwehrauto an der Kreuzung Osloer Straße / Prinzenallee zwei Fußgänger verletzt. Im April waren zwei Fußgänger von Funkstreifenwagen erfasst und getötet worden. Mittlerweile sind alle 500 zivilen und weiß-grünen Funkstreifenwagen der Polizei mit so genannten Unfalldatenschreibern (UDS) ausgerüstet. Auslöser für die Anschaffung der UDS, die alle Daten kurz vor und kurz nach einem Unfall protokollieren, war das dramatische Geschehen auf der Schlossbrücke im Jahr 1993. Damals hatte ein schleudernder Polizeiwagen zwei Kinder auf dem Gehweg getötet. Der Polizist war damals auf der Fahrt zu einem Einsatz bei Tempo 80 auf Rollsplitt ins Schleudern geraten. Ha

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