Blick auf die Havel : Letzte Vorbereitungen für Bundesgartenschau

In neun Tagen startet in der Havelregion um die Stadt Brandenburg, die Bundesgartenschau. Die letzten Vorbereitungen laufen.

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In neun Tagen beginnt die Bundesgartenschau. Foto: dpa/picture-alliance
In neun Tagen beginnt die Bundesgartenschau.Foto: dpa/picture-alliance

Jetzt fehlt nur noch Sonne. In neun Tagen startet in der Havelregion um die Stadt Brandenburg, die Bundesgartenschau. Es ist Deutschlands erste Landschaftsbuga, mit der alten märkischen Chur- und Hauptstadt Brandenburg, Rathenow, Stölln, Premnitz und Havelberg gleich auf fünf Standorte entlang der Havel verteilt. „Das bleibt eine Herausforderung, es ist ein Experiment“, sagte Brandenburgs Oberbürgermeisterin Dietlind Tiemann (CDU), zugleich Chefin des Buga-Zweckverbandes, am Mittwoch.

Noch laufen letzte Vorbereitungen. Doch gut eine Million Blumenzwiebeln sind in der Erde. Und alles ist rechtzeitig fertig geworden, wie Tiemann sagte, „selbst die Autobahnabfahrt“ oder die gotische Johanniskirche in Brandenburg. In der früheren Ruine, die wieder ein Dach bekam, werden bis Oktober 18 wechselnde Blumenschauen präsentiert.

Insgesamt werden 75 Millionen Euro investiert

Insgesamt wurden in den fünf Kommunen für die Buga rund 75 Millionen Euro investiert. Allerdings ausschließlich in Projekte, sagte Tiemann, „die sowieso gemacht worden wären.“

Der Kartenverkauf ist besser angelaufen als erwartet, die Macher sind optimistisch, dass die kalkulierten 1,5 Millionen Gäste auch kommen. In Cottbus und Potsdam waren es über zwei Millionen. Die Besucherzahl muss erzielt werden, damit die Ausgaben von rund 35 Millionen Euro wieder hereinkommen. Das sind sieben Millionen Euro mehr als beim Zuschlag 2007 kalkuliert. Ein Grund ist laut Tiemann der Mindestlohn, der etwa die Bewachung der Anlagen deutlich verteuert.

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