Berlin : Blick in die Vergangenheit

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LICHT UND SCHATTEN

Mehr als eine halbe Million Besucher haben bislang die bekannteste Arbeit von Ausstellungsgestalterin Dagmar von Wilcken gesehen: den Ort der Information unter dem Holocaust-Mahnmal. Die Dimension des Massenmords an den europäischen Juden vermittelt sie durch die Hervorhebung einzelner Schicksale. Stilmittel sind eine ausgeklügelte Lichtdramaturgie und die auf das Mahnmal abgestimmte Ausstellungsarchitektur.

FLIERLS ERSTE WAHL

Der Kultursenator holte die 48-jährige Ausstellungsmacherin vergangenes Jahr in seine Arbeitsgruppe, die die „Passage der Information“ im künftigen U-Bahnhof Brandenburger Tor erarbeitete. Die Mauer kennt von Wilcken noch aus eigener Anschauung: 1982 kam sie aus Mönchengladbach nach Berlin, studierte visuelle Kommunikation an der HdK. Sie gestaltete unter anderem Ausstellungen im Bauhausarchiv und im Centrum Judaicum.

HISTORISCHE PASSION

Neben der Mauer-Schau erarbeitet von Wilcken unter anderem eine Ausstellung zur NS-Militärjustiz.lvt

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