Blutige Messerattacken : Ein falscher Blick genügt oft schon

tabuImmer wieder beherrschen blutige Messerattacken die Schlagzeilen:

Erst Ende Mai war es zu einer Messerstecherei vor der Ernst-Reuter-Schule in Wedding gekommen: Ein 16-Jähriger verletzte dabei einen 21-Jährigen durch einen Messerstich schwer. Das Opfer wurde notoperiert. Der Hintergrund des Streits soll „ein falscher Blick“ gewesen sein.

Nach dem Eröffnungsfest für den neuen Hauptbahnhof lief ein 16-Jähriger im Mai 2006 Amok und verletzte 41 Menschen mit seinem Messer.

Im Dezember 2005 endete ein Streit im BVG-Bus, bei dem ein 18-jähriger Gymnasiast Zivilcourage zeigte, tödlich: Im Bus der Linie 167 in Spindlersfeld wollte er seine Freundin vor pöbelnden Jugendlichen beschützen. Daraufhin stach ihm ein ebenfalls 18-Jähriger mit einem Küchenmesser ins Herz.

Tödlich endete im März 2004 die Zivilcourage eines 20-Jährigen: Als er auf einem Parkplatz in Marzahn einen Randalierer stoppen wollte, der Autoscheiben demolierte, er- stach ihn der Täter.

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