• Böger ermittelt gegen Schulrat und Schulleiter Kind blieb zehn Monate lang ohne Unterricht

Berlin : Böger ermittelt gegen Schulrat und Schulleiter Kind blieb zehn Monate lang ohne Unterricht

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Nachdem ein neunjähriger Junge aus Spandau zehn Monate lang keine Schule besucht hat, ohne dass die Verantwortlichen aktiv wurden, hat Bildungssenator Klaus Böger (SPD) gegen einen Schulrat und einen Schulleiter ein Vorermittlungsverfahren eingeleitet. Dies teilte seine Sprecherin jetzt auf Anfrage mit. Das Verfahren soll klären, ob die Beamten ihre Pflichten verletzt haben.

Wie berichtet, hatte der Vater seinen geistig behinderten Sohn im Dezember aus der Schule am Gartenfeld genommen. Zur Begründung sagte er, dass die Lehrer der Schule ihn nicht angemessen darüber informiert hätten, dass sein Sohn von einem anderen Kind verletzt worden sei. Nach einem Gespräch beim Schulrat war der Schulleiter angeblich davon ausgegangen, dass der Schulrat eine neue Schule suche, während der Schulrat glaubte, dass Kind besuche weiterhin die alte Schule. Erst nach einer Intervention des Jugendamtes kam Bewegung in die Sache, so dass der Junge wohl nach den Herbstferien eine Schule in Charlottenburg besuchen wird.

Als der Fall Ende September bekannt wurde, ergaben erste Nachforschungen der Bildungsverwaltung, dass es zwischen den Beamten wohl „Kommunikationsschwierigkeiten“ gegeben habe. sve

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