Berlin : Böger richtet neue Europa-Schulen ein Frankreich finanziert zwei Lehrer

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Berlin bekommt zwei neue Europaschulen. Aufgrund der großen Nachfrage nach einem bilingualen deutschfranzösischen Angebot hat Bildungssenator Klaus Böger (SPD) die Anträge von der Grundschule am Arkonaplatz in Mitte und der Neuköllner Regenbogen-Grundschule genehmigt, deutsch-französische Europaschule zu werden. Sie können nach den Sommerferien zunächst je eine Vorklasse eröffnen, für die es nach den Osterferien Anmeldetermine geben soll.

Forciert wurde die Entscheidung Bögers durch die Bereitschaft der französischen Botschaft, zwei französische Lehrkräfte für die Europaschulen zu finanzieren. Zudem hatten binationale Familien gefordert, das Angebot auszubauen, nachdem die Plätze an den beiden vorhandenen französischen Europa-Grundschulen seit Jahren nicht ausreichen. Demgegenüber sinkt aber die Zahl der Schüler, die bereit sind, Französisch ab Klasse 3 als erste Fremdsprache oder ab Klasse 7 als zweite Fremdsprache zu wählen. Auch deshalb hat die französische Botschaft darauf gedrungen, die große Nachfrage nach den Europaschulen nicht unbeantwortet zu lassen. sve

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