Berlin : Botschafter soll Samsung-Fabrik retten helfen

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Der deutsche Botschafter in Südkorea soll in den Kampf um die SamsungBildröhrenfabrik in Köpenick eingreifen. Bei einem Treffen im Bundeswirtschaftsministerium sei vereinbart worden, dass der Diplomat der Konzernspitze in Seoul das Rettungskonzept des Berliner Betriebsrates präsentieren solle, sagte der Betriebsratsvorsitzende Wolfgang Kibbel dem Tagesspiegel. Allerdings solle das Papier überarbeitet werden, weil die ursprüngliche Version auf falschen Informationen der Geschäftsführung beruhe, sagte Kibbel. So seien unrealistisch hohe Absatzzahlen angenommen worden. Samsung will das Werk zum Jahresende schließen und 750 Mitarbeiter entlassen. Bei einer Kundgebung vor der Samsung-Europazentrale im hessischen Schwalbach wurde jetzt auch ein Streik erwogen. obs

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