Berlin : Bowling for Benefiz

American Academy sammelte Geld

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„Wir kombinieren heute das Beste der wundervollen deutschen Kultur mit dem Schlechtesten der amerikanischen Kultur“, lautete die launige Einleitung von Daniel R. Coats. Der Botschafter der Vereinigten Staaten in Deutschland war sichtlich gut aufgelegt, als er die Gäste der American Academy zum „Bowling for Beethoven“ willkommen hieß. Unter diesem Motto wurden am Donnerstagabend Mitglieder und Sponsoren ins Bowlingcenter „Empire“ am Kurfürstendamm eingeladen. Es galt, Geld für Forschungs und Förderprogramme der Academy zugunsten junger Künstler und Musiker zu sammeln. Außerdem wollte man vom üblichen Konzept Bankett mit Tischrede abrücken und lieber im wahrsten Sinne des Wortes aktiv werden. Die unorthodoxe Bowling-Idee hatten die deutschen Operngrößen Anja Silja und Nikolaus Lehnhoff, die schon vor 40 Jahren im „Empire“ Kugeln gerollt haben – bevor sie an der gegenüberliegenden Schaubühne auftraten. Neben Daniel R. Coats bewiesen auch einige Footballer vom Team „Berlin Thunder“ Fingerspitzengefühl an der Kugel. mhi

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