Berlin : Boys, Superstars, Old Boys

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Die einen gehen freiwillig in den Käfig, die anderen in den Friedrichstadtpalast. Für die Fotografen posierten die fünf Kandidaten der RTL-Show „Deutschland sucht den Superstar“ im Revuetheater. Und die Boygroup „B3“ stieg für einen Musikvideoclip in einen Pandakäfig ein.

Hinter einer Glasscheibe im Raubtierhaus räkeln sich die drei Jungs von „B3“ - Blair (21), John (19) und Tim (23) – auf einem Zebrafell und werfen sich das Mikro zu (Foto links) . Wie der Proberaum eines Musikstudios ist die Box ausstaffiert. Es stinkt wie im Raubtierkäfig. „You’re my angel“ heißt das Lied zum Video der Drei, und was der Titel nun gerade mit dem Berliner Zoo zu tun hat, wissen auch die smarten Jungs von „B 3“ nicht so genau. „Etwas selbstironisch“ soll das Video sein, erklärt Bert Waldau, der Pressesprecher der Band. Und damit die Ironie der Szene garantiert jeder versteht, klebt an der Scheibe ein „Bitte nicht füttern“-Hinweis. Pandabär Bao Bao, der eigentlich in dem Käfig wohnt, ist ins Außengehege ausgesperrt. Durch die Scheibe schaut er, Bambuszweige kauend, bei den Dreharbeiten zu. Wie er wohl gucken wird, wenn am Ende des Videoclips kreischende Mädchen zum Käfig rennen und sich die drei Jungs aus New York im Bärenkäfig endgültig zum Affen machen?

Zwei Tage Ausgang aus ihrer Sänger-WG in Köln-Porz hatten hingegen die verbliebenen fünf Superstars aus der RTL-Show. Im Friedrichstadtpalast trafen sie auf eine Old-Boy-Band: die Musik-Legenden Paul Kuhn, Max Greger und Hugo Strasser (rechts). Die jungen Superstars probten für die nächste Show, sie müssen dann zur Musik einer Big Band singen. Derweil castet SAT 1 in der Kulturbrauerei für eine Parodie den „SuperDepp“. meo Fotos: Rückeis / Schroewig

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